Das ist aktuell tatsächlich eine der häufigsten Fragen rund um ThriveAcademy — und ehrlich gesagt auch verständlich.
Denn ThriveCart vermarktet ThriveAcademy momentan teilweise fast wie eine eigenständige Plattform oder eine direkte Alternative zu Circle, Skool oder Kajabi.
Dadurch entsteht schnell der Eindruck:
„Ah, ThriveAcademy ist einfach ein komplett neues Standalone-Tool.“
Technisch stimmt das so aber nicht ganz.
Ja. Um ThriveAcademy nutzen zu können, benötigt man weiterhin einen normalen ThriveCart-Account.
ThriveAcademy ist aktuell keine komplett eigenständige Plattform, sondern baut auf dem bestehenden ThriveCart-System auf.
Man kann es sich vereinfacht ungefähr so vorstellen:
| ThriveCart | ThriveAcademy |
|---|---|
| Checkout | Community |
| Zahlungsabwicklung | Kurse |
| Funnels | Mitgliederbereiche |
| Upsells | Gamification |
| Affiliates | Quizze |
| Produkte | Lernplattform |
Das bedeutet:
ThriveCart übernimmt weiterhin den gesamten Commerce- und Verkaufsbereich. Also alles rund um:
- Zahlungen
- Produkte
- Checkout
- Upsells
- Affiliates
- Aboverwaltung
- Funnel-Logiken
Und ThriveAcademy ergänzt dazu die eigentliche Lern- und Community-Erfahrung.
Was ist Thrive Academy überhaupt?
Thrive Academy ist die neue Community- und Lernplattform von ThriveCart
Dabei handelt es sich nicht einfach um ein kleines Update von ThriveCart Learn, sondern laut ThriveCart um eine komplett neue Plattform und Lernumgebung.
Besonders spannend finde ich die Art, wie ThriveCart ThriveAcademy selbst beschreibt.
Denn ThriveAcademy wird nicht einfach als neues LMS oder Kurs-Update vermarktet – sondern ganz bewusst als:
„next-generation, community-first learning and knowledge commerce platform“
Also als moderne Community- und Wissensplattform für Creator und Unternehmer, die ihr Wissen online verkaufen möchten.
Der entscheidende Unterschied dabei:
Während klassische Lernplattformen Kurse in den Mittelpunkt stellen und Communities oft nur ein Zusatzfeature sind, dreht ThriveAcademy dieses Modell komplett um.
Oder wie ThriveCart selbst sagt:
„The community is the main experience.“
Das bedeutet konkret:
Teilnehmer landen nicht mehr in einem klassischen Kursbereich, sondern direkt in einer Art sozialem Community-Hub. Dort befinden sich:
- Diskussionen
- Feed-Posts
- Kursinhalte
- Ressourcen
- Quizze
- Leaderboards
- Fortschritte
- Community-Bereiche
- Ankündigungen
…alles an einem Ort.
Gerade für Creator mit Memberships, Gruppenprogrammen oder langfristiger Betreuung könnte das ein enorm wichtiger Unterschied sein.
Warum das viele aktuell verwirrt
Die Verwirrung entsteht vor allem deshalb, weil ThriveAcademy sehr stark als eigene Plattform positioniert wird.
ThriveCart beschreibt Academy beispielsweise als:
„next-generation, community-first learning and knowledge commerce platform“
…und vergleicht sich aktiv mit:
- Circle
- Skool
- Kajabi
- Mighty Networks
- Teachable
- Thinkific
Dadurch wirkt es auf den ersten Blick fast wie ein komplett neues Produkt.
In Wirklichkeit ist ThriveAcademy aber eher:
eine neue Community- und Lernschicht auf dem bestehenden ThriveCart-System.
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Bedeutet das: Man zahlt doppelt?
Im Prinzip: Ja.
Denn aktuell benötigt man:
- ThriveCart selbst
- zusätzlich ein ThriveAcademy-Abo
Das unterscheidet sich deutlich vom bisherigen Modell.
Früher war:
- ThriveCart Learn kostenlos enthalten
- Learn+ ein einmaliges Upgrade
Mit ThriveAcademy geht ThriveCart nun aber klar in Richtung modernes SaaS-/Subscription-Modell mit monatlichen Gebühren.
Warum ThriveCart diesen Weg geht
Strategisch macht das tatsächlich ziemlich viel Sinn.
Denn ThriveCart war bisher extrem stark bei:
- Checkouts
- Conversion-Optimierung
- Upsells
- Funnels
- Affiliate-Systemen
Was allerdings lange gefehlt hat:
- Community
- Interaktion
- moderne Lernumgebungen
- Gamification
- soziale Features
Mit ThriveAcademy versucht ThriveCart nun offenbar genau diese Lücke zu schließen, ohne den bestehenden Commerce-Kern aufzugeben.
Und genau das könnte langfristig sogar ein Vorteil gegenüber vielen klassischen Community-Plattformen sein.
Denn während andere Anbieter versuchen, Commerce nachträglich einzubauen, kommt ThriveCart ursprünglich genau aus diesem Bereich.
Für bestehende ThriveCart-Nutzer besonders interessant
Gerade wenn man bereits ThriveCart nutzt, könnte ThriveAcademy ziemlich spannend werden.
Denn dadurch lassen sich künftig möglicherweise mehrere Tools ersetzen:
- Circle
- Facebook-Gruppen
- Vimeo
- externe Kursplattformen
- zusätzliche Community-Tools
…alles innerhalb eines einzigen Systems.
Dadurch könnte der gesamte Funnel deutlich einfacher werden:
- Kauf über ThriveCart
- automatische Freischaltung
- direkter Zugang zur Community
- Kurse & Inhalte innerhalb derselben Plattform
- Upsells direkt integriert
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Weiterführende Ressourcen rund um ThriveCart
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