Braucht man ThriveCart zusätzlich für ThriveAcademy?
Aus der Praxis geprüft
- Aus der Praxis: Die Tools setze ich selbst ein und habe sie in über 120 begleiteten Launches mit meinen Kundinnen erlebt, nicht nur im Testkonto.
- Aktuelle Preise: Preise und Gebühren prüfe ich direkt beim Anbieter und nenne den Stand mit Datum. Jeden Monat gleiche ich sie mit den Preisseiten ab.
- Ehrlich, auch kritisch: Ich sage auch, wenn ein Tool nicht mehr meine erste Wahl ist oder für bestimmte Fälle nicht passt, zum Beispiel bei ThriveCart oder KlickTipp.
- Werbelinks transparent: Werbelinks sind gekennzeichnet. Meine Empfehlung hängt nicht davon ab, ob ich daran etwas verdiene.
Das ist aktuell tatsächlich eine der häufigsten Fragen rund um ThriveAcademy — und ehrlich gesagt auch verständlich.
Denn ThriveCart vermarktet ThriveAcademy momentan teilweise fast wie eine eigenständige Plattform oder eine direkte Alternative zu Circle, Skool oder Kajabi.
Dadurch entsteht schnell der Eindruck:
„Ah, ThriveAcademy ist einfach ein komplett neues Standalone-Tool.“
Technisch stimmt das so aber nicht ganz.
Ja. Um ThriveAcademy nutzen zu können, benötigt man weiterhin einen normalen ThriveCart-Account.
ThriveAcademy ist aktuell keine komplett eigenständige Plattform, sondern baut auf dem bestehenden ThriveCart-System auf.
Man kann es sich vereinfacht ungefähr so vorstellen:
| ThriveCart | ThriveAcademy |
|---|---|
| Checkout | Community |
| Zahlungsabwicklung | Kurse |
| Funnels | Mitgliederbereiche |
| Upsells | Gamification |
| Affiliates | Quizze |
| Produkte | Lernplattform |
Das bedeutet:
ThriveCart übernimmt weiterhin den gesamten Commerce- und Verkaufsbereich. Also alles rund um:
- Zahlungen
- Produkte
- Checkout
- Upsells
- Affiliates
- Aboverwaltung
- Funnel-Logiken
Und ThriveAcademy ergänzt dazu die eigentliche Lern- und Community-Erfahrung.
Was ist Thrive Academy überhaupt?
Thrive Academy ist die neue Community- und Lernplattform von ThriveCart
Dabei handelt es sich nicht einfach um ein kleines Update von ThriveCart Learn, sondern laut ThriveCart um eine komplett neue Plattform und Lernumgebung.
Besonders spannend finde ich die Art, wie ThriveCart ThriveAcademy selbst beschreibt.
Denn ThriveAcademy wird nicht einfach als neues LMS oder Kurs-Update vermarktet – sondern ganz bewusst als:
„next-generation, community-first learning and knowledge commerce platform“
Also als moderne Community- und Wissensplattform für Creator und Unternehmer, die ihr Wissen online verkaufen möchten.
Der entscheidende Unterschied dabei:
Während klassische Lernplattformen Kurse in den Mittelpunkt stellen und Communities oft nur ein Zusatzfeature sind, dreht ThriveAcademy dieses Modell komplett um.
Oder wie ThriveCart selbst sagt:
„The community is the main experience.“
Das bedeutet konkret:
Teilnehmer landen nicht mehr in einem klassischen Kursbereich, sondern direkt in einer Art sozialem Community-Hub. Dort befinden sich:
- Diskussionen
- Feed-Posts
- Kursinhalte
- Ressourcen
- Quizze
- Leaderboards
- Fortschritte
- Community-Bereiche
- Ankündigungen
…alles an einem Ort.
Gerade für Creator mit Memberships, Gruppenprogrammen oder langfristiger Betreuung könnte das ein enorm wichtiger Unterschied sein.
Warum das viele aktuell verwirrt
Die Verwirrung entsteht vor allem deshalb, weil ThriveAcademy sehr stark als eigene Plattform positioniert wird.
ThriveCart beschreibt Academy beispielsweise als:
„next-generation, community-first learning and knowledge commerce platform“
…und vergleicht sich aktiv mit:
- Circle
- Skool
- Kajabi
- Mighty Networks
- Teachable
- Thinkific
Dadurch wirkt es auf den ersten Blick fast wie ein komplett neues Produkt.
In Wirklichkeit ist ThriveAcademy aber eher:
eine neue Community- und Lernschicht auf dem bestehenden ThriveCart-System.
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Bedeutet das: Man zahlt doppelt?
Im Prinzip: Ja.
Denn aktuell benötigt man:
- ThriveCart selbst
- zusätzlich ein ThriveAcademy-Abo
Das unterscheidet sich deutlich vom bisherigen Modell.
Früher war:
- ThriveCart Learn kostenlos enthalten
- Learn+ ein einmaliges Upgrade
Mit ThriveAcademy geht ThriveCart nun aber klar in Richtung modernes SaaS-/Subscription-Modell mit monatlichen Gebühren.
ThriveCart: Abo oder Lifetime? (Stand September 2026)
ThriveCart gibt es inzwischen in zwei Varianten: im Abo und weiterhin mit Einmalzahlung (Lifetime). Der große Unterschied liegt im Kursbereich.
| Abo | Lifetime (Einmalzahlung) | |
|---|---|---|
| Preis | Standard: 47 $ im Monat oder 444 $ im Jahr Pro+: 87 $ im Monat oder 804 $ im Jahr | Standard: 495 $ einmalig Pro+: zusätzlich 295 $ im Jahr, im ersten Jahr also 790 $ |
| Checkout, Order Bumps, Upsells | ✔ | ✔ |
| Kursbereich ThriveAcademy | ✔ inklusive | ✘ laut ThriveCart nicht enthalten |
| Alter Kursbereich Learn/Learn+ | wird Ende 2026 eingestellt | wird Ende 2026 eingestellt |
| eRechnung | für Deutschland noch offen | für Deutschland noch offen |
| Gebühr pro Verkauf | 0 %, nur Stripe oder PayPal | 0 %, nur Stripe oder PayPal |
Alle Preise in US-Dollar zzgl. Umsatzsteuer, geprüft auf thrivecart.com und den ThriveCart-Kaufseiten.
Kurz gesagt: Mit der Lifetime-Lizenz kaufst du heute nur noch den Checkout. Wenn du damit Onlinekurse verkaufst, planst du am besten eine eigene Kursplattform wie Memberspot oder Coachy ein. Ob das neue eRechnungs-Format von ThriveCart für Deutschland reicht, ist noch offen, mehr in meinem Beitrag zur eRechnung.
Beim Geld ist Lifetime trotzdem stark. Verkaufst du einen Kurs für 789 € im Jahr 22 Mal, zahlst du bei ThriveCart Lifetime einmalig 495 $ und danach nur die Gebühren von Stripe (ab 1,5 % + 0,25 €, also rund 266 € im Jahr). Mit ablefy Sell sind es rund 804 € im Jahr. Dazu kommen bei ThriveCart aber noch die Kosten für die Kursplattform.
Meine Einordnung: ThriveCart Lifetime ist ein günstiger Checkout für Fortgeschrittene, die ihren Kurs woanders hosten, viel verkaufen und Rechnungen und Buchhaltung selbst im Griff haben. Für Einsteiger und alle, die alles aus einer Hand wollen, empfehle ich ablefy oder Memberspot bzw. Coachy mit einem Zahlungsanbieter. Den ganzen Vergleich findest du in meinem Beitrag Die 6 besten Onlinekurs-Plattformen im Vergleich.
ThriveCart + mein Gratis-Paket
Warum ThriveCart diesen Weg geht
Strategisch macht das tatsächlich ziemlich viel Sinn.
Denn ThriveCart war bisher extrem stark bei:
- Checkouts
- Conversion-Optimierung
- Upsells
- Funnels
- Affiliate-Systemen
Was allerdings lange gefehlt hat:
- Community
- Interaktion
- moderne Lernumgebungen
- Gamification
- soziale Features
Mit ThriveAcademy versucht ThriveCart nun offenbar genau diese Lücke zu schließen, ohne den bestehenden Commerce-Kern aufzugeben.
Und genau das könnte langfristig sogar ein Vorteil gegenüber vielen klassischen Community-Plattformen sein.
Denn während andere Anbieter versuchen, Commerce nachträglich einzubauen, kommt ThriveCart ursprünglich genau aus diesem Bereich.
Für bestehende ThriveCart-Nutzer besonders interessant
Gerade wenn man bereits ThriveCart nutzt, könnte ThriveAcademy ziemlich spannend werden.
Denn dadurch lassen sich künftig möglicherweise mehrere Tools ersetzen:
- Circle
- Facebook-Gruppen
- Vimeo
- externe Kursplattformen
- zusätzliche Community-Tools
…alles innerhalb eines einzigen Systems.
Dadurch könnte der gesamte Funnel deutlich einfacher werden:
- Kauf über ThriveCart
- automatische Freischaltung
- direkter Zugang zur Community
- Kurse & Inhalte innerhalb derselben Plattform
- Upsells direkt integriert
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Weiterführende Ressourcen rund um ThriveCart
📖 Artikel: Hier findest du den ultimativen ThriveCart Review inkl. Erfahrungsberichten, Vergleichen, Vor- und Nachteilen
📖 Artikel: ThriveCart Analytics: Dein Weg zu datengetriebenen Entscheidungen und mehr Verkäufen
📖 Artikel: ThriveCart und die eRechnung: Das musst du wissen
📖 Artikel: ThriveCart im Vergleich zu ablefy (ehem. elopage): Wo sparst du mehr und welcher Anbieter passt besser zu dir?
📖 Artikel: ThriveCart & ThriveCart Pro - was ist der Unterschied?
📖 FAQ: ThriveCart ja oder nein - hier findest du die häufigsten Fragen & Antworten
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Du hast Fragen, Wünsche oder Anregungen für weitere Blogartikel, dann melde dich gerne unter: hello@launchmanagerin.de
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