Du möchtest deinen Onlinekurs, dein Coaching oder dein digitales Produkt verkaufen und suchst eine Lösung, die dir Checkout, Rechnungen, Mahnwesen und am besten auch gleich den Kursbereich abnimmt? Dann kommst du an ablefy kaum vorbei.

Vielleicht kennst du ablefy noch unter seinem alten Namen elopage. Seit der Umbenennung im Oktober 2024 hat sich einiges getan, zuletzt mit einem komplett neuen Preismodell zum 1. September 2026.

In diesem Guide zeige ich dir alles, was du über ablefy wissen musst: die neuen Pakete und Gebühren, den Checkout, Rechnungen und das Reseller-Modell, Mahnwesen, Kursbereich, Community, App, Affiliate-Programm und die Vor- und Nachteile. Alle Preise und Funktionen habe ich im September 2026 direkt bei ablefy geprüft.

Das Wichtigste in 30 Sekunden

  • ablefy ist Zahlungsanbieter und Kursplattform in einem, aus Deutschland und speziell für den deutschen Markt.
  • Zwei Pakete: Sell für 27 € im Monat (Verkauf ohne Kursbereich) und Create & Sell ab 59 € im Monat (mit Kursen, Memberships und Community).
  • Gebühr pro Zahlung: 2,7 % + 0,50 €, die Gebühren der Zahlungsanbieter sind enthalten.
  • Stark für Launches: Order Bumps, Upsells, Raten, Abos, Affiliates und Conversion-Tools sind schon in Sell dabei.
  • Rechnungen, Mahnwesen und Inkasso laufen automatisch, auf Wunsch übernimmt ablefy als Reseller auch die Steuern.
  • 14 Tage kostenlos testen.

Was ist ablefy?

ablefy ist eine All-in-One-Plattform für den Verkauf digitaler Produkte. Du erstellst Bezahlseiten und Funnels, wickelst Zahlungen ab, verschickst Rechnungen und lieferst deine Produkte aus. Mit dem Paket Create & Sell hostest du außerdem deine Onlinekurse, Mitgliederbereiche und Communitys direkt auf ablefy.

Verkaufen kannst du so ziemlich alles, was Coaches, Trainer und Berater anbieten: Onlinekurse, Coachings, Beratungen, Workshops, Events mit Tickets, Memberships, Software und Downloads.

ablefy Checkout

Quelle: ablefy.io, Stand September 2026

ablefy Preise & Pakete (Stand September 2026)

Die ablefy-Pakete im Überblick

  • Sell: 27 € pro Monat → Verkauf, Zahlungen, Rechnungen, Automatisierung, ohne Kursbereich
  • Create & Sell bis 150 Mitglieder: 59 € pro Monat (5 Nutzer, 50 GB Speicher)
  • Create & Sell bis 3.000 Mitglieder: 119 € pro Monat (10 Nutzer, 200 GB)
  • Create & Sell bis 10.000 Mitglieder: 229 € pro Monat (15 Nutzer, 500 GB)
  • Create & Sell unbegrenzt: ab 397 € pro Monat (unbegrenzt Nutzer, 2 TB)

Dazu kommen 2,7 % + 0,50 € je erfolgreicher Zahlung (Karte, SEPA, Apple Pay, Google Pay). Automatische Rechnungen kosten + 0,4 %, das Reseller-Modell + 2,5 % + 1,00 €, Klarna, Kauf auf Rechnung und Ratenzahlung + 2,9 % + 0,50 €.

Wer sich vor dem 1. September 2026 registriert hat, behält seinen bisherigen 3.0-Plan. Alle Gebühren, ein Rechenbeispiel und was die Umstellung für Bestandskunden bedeutet, findest du in meinem Beitrag ablefy Preise: die neuen Pakete Sell und Create & Sell.

ablefy Sell oder Create & Sell: Was brauchst du für deinen Onlinekurs?

💡 Mit ablefy Sell allein kannst du keinen Onlinekurs ausliefern. Sell ist nur die Verkaufsseite: Checkout, Zahlungen, Rechnungen, Upsells und Affiliates. Einen Kursbereich, in dem deine Teilnehmer die Videos anschauen, gibt es erst in Create & Sell.

✅ Sell passt für Onlinekurse nur, wenn du deinen Kurs auf einer eigenen Kursplattform wie Memberspot oder Coachy hostest. ablefy übernimmt dann den Verkauf und schaltet nach dem Kauf den Zugang frei (Memberspot ist direkt mit ablefy verbunden). Ohne Kursplattform eignet sich Sell für Coachings, Beratungen, Workshops, Events und Downloads.

🧮 Kurz gerechnet: ablefy Sell (27 €) plus Memberspot Starter (39 € im Monat bei jährlicher Zahlung) kosten zusammen 66 € im Monat. Create & Sell mit Kursbereich gibt es ab 59 € im Monat (bis 150 Mitglieder). Nur für Onlinekurse ist Create & Sell deshalb meist die einfachere und günstigere Wahl. Sell plus Kursplattform lohnt sich vor allem, wenn du schon eine Kursplattform nutzt oder ihre Funktionen brauchst.

Checkout & Verkauf

Der Checkout ist die größte Stärke von ablefy. Schon im Paket Sell bekommst du alles, was du für einen Launch brauchst:

  • Gehostete Bezahlseiten mit eigenem Design, Steuersätzen und Widerrufskonditionen, auch für Privat- und Geschäftskunden.
  • Funnels, Order Bumps und Upsells, One-Click-Zahlungen, Bundles, Weiterleitungen und A/B-Tests.
  • Conversion-Tools: Countdown, Social Proof („gerade gekauft“), Sessiontimer, Trust-Siegel und Empfehlungs-Badge.
  • Zahlungsmodelle: Einmalzahlung, Raten, Anzahlungen, Abos und Finanzierung.
  • Zahlungsarten: PayPal, Kreditkarte, SEPA-Lastschrift, Apple Pay, Google Pay, Klarna, Kauf auf Rechnung, Vorkasse und weitere.
  • Währungen: Euro, US-Dollar, Pfund, Schweizer Franken und Zloty.
  • Gutscheine und Rabatte sowie Testzeiträume für Abos.

Für einen Launch ist das ideal: Mit einem Countdown im Checkout, einem Order Bump und einer Ratenzahlung holst du aus jedem Verkauf mehr heraus, ohne weitere Tools.

Rechnungen, Steuern & das Reseller-Modell

Bei ablefy hast du zwei Möglichkeiten:

  • Verkauf im eigenen Namen: Du bist Vertragspartner deiner Käufer. ablefy erstellt auf Wunsch automatisch die Rechnungen (+ 0,4 %), du bist aber selbst für die Umsatzsteuer verantwortlich.
  • Reseller-Modell (+ 2,5 % + 1,00 €): ablefy wird Vertragspartner deiner Käufer, stellt die Rechnungen aus, berechnet die Umsatzsteuer weltweit, kümmert sich um Meldungen im Ausland und übernimmt Zahlungs- und Mahnprozesse. Du bekommst einmal im Monat eine Gutschrift.

Dazu gibt es EU-Steuervorlagen inklusive Reverse-Charge-Verfahren, Buchhaltungsexporte als CSV, eine Übersicht aller Zahlungen und Rückbuchungen sowie Auszahlungsbelege.

eRechnung: Was gilt für dich? (Stand September 2026)

Seit 2025 müssen Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen empfangen können. Für den Versand gibt es Übergangsfristen:

  • Bis Ende 2026 dürfen Rechnungen an Unternehmen noch als PDF verschickt werden.
  • 2027 gilt das nur noch, wenn dein Vorjahresumsatz bei höchstens 800.000 € lag.
  • Ab 2028 sind strukturierte E-Rechnungen (z. B. ZUGFeRD oder XRechnung) für alle Rechnungen an Unternehmen in Deutschland Pflicht.

Verkaufst du nur an Privatpersonen, betrifft dich die eRechnungspflicht nicht.

Im Reseller-Modell (Digistore24 immer, ablefy optional) stellt der Anbieter die Rechnung an deine Käufer aus. Damit liegt auch die eRechnungspflicht bei ihm und nicht bei dir. Verkaufst du im eigenen Namen, bist du selbst Rechnungssteller. ablefy erstellt die Rechnungen dann derzeit als PDF, was laut ablefy-Hilfe-Center bis Ende 2026 ausreicht. Ob und ab wann ablefy strukturierte E-Rechnungen anbietet, klärst du am besten direkt mit dem Support. Bei ThriveCart brauchst du dafür ein externes Tool wie Lexware.

Mahnwesen & Inkasso

Ein Punkt, bei dem ablefy vielen Konkurrenten voraus ist: Offene Zahlungen werden automatisch nachverfolgt. So sieht der Ablauf laut ablefy aus:

  1. automatische Zahlungserinnerung nach 7 Tagen
  2. Aktivierung des Mahnwesens nach 14 Tagen offener Zahlung
  3. drei Mahnungs-E-Mails im Abstand von 7 Tagen
  4. Übergabe an das Inkassobüro (Partner eCollect)

Für eingezogene Beträge fallen 10 % an, für eine Rücklastschrift 8 € und für eine Rückbuchung 25 €. Gerade wenn du viel mit Ratenzahlungen oder Abos arbeitest, spart dir das enorm viel Zeit und Nerven.

Der Kursbereich von ablefy (Create & Sell)

Mit Create & Sell hostest du deine Onlinekurse direkt auf ablefy:

  • Inhalte: Video, Audio, Präsentationen, Texte und Downloads, inklusive Videohosting.
  • Pagebuilder für einen Kursbereich in deinem Design.
  • Quiz und Zertifikate für Wissensabfragen und bestandene Prüfungen.
  • Drip-In und Drip-Out: Inhalte zeitgesteuert freischalten und wieder ausblenden.
  • Zugangsmanagement: Zugänge werden nach der Zahlung automatisch freigeschaltet und bei Kündigung wieder entzogen.
  • Live-Events für den Austausch mit deinen Teilnehmern.

🚨 Wichtig bei den Mitgliedern: Der Preis von Create & Sell richtet sich nach der Zahl der Personen mit Zugang zu deinen Kursen, Memberships oder Communitys. Auch kostenlose Zugänge zählen mit, zum Beispiel ein Freebie-Minikurs. Downloads, Tickets und Zertifikate allein zählen nicht.

Community

Neu bei ablefy ist eine integrierte Community. Du baust Räume für Themen auf, gestaltest sie mit deinem Logo und deinen Farben und verknüpfst sie mit deinen Produkten: Wer kauft, bekommt automatisch Zugang, wer kündigt, verliert ihn. Eine KI erstellt dir auf Wunsch aus wenigen Sätzen ein fertiges Setup mit passenden Räumen und Beschreibungen.

ablefy Community mit KI-Assistent

Quelle: ablefy.io, Stand September 2026

Damit lässt sich auch ein reines Membership- oder Community-Angebot mit Abo über ablefy abbilden.

Eigene App

Als Zusatzmodul bietet ablefy eine Branded App an: eine eigene App mit deinem Namen und Design im App Store und bei Google Play. Deine Kunden können Inhalte offline nutzen, weitere Kurse per In-App-Kauf erwerben und bekommen Push-Benachrichtigungen. Einrichtung und technische Wartung übernimmt ablefy. Einen Preis nennt ablefy dafür auf der Preisseite nicht.

ablefy eigene App

Quelle: ablefy.io, Stand September 2026

Affiliate-Programm & Partner

Mit ablefy baust du ein Affiliate-Programm mit bis zu 5 Stufen auf. Du steuerst die Provisionen und zahlst deine Partner direkt über ablefy aus, auf Wunsch auch sofort (1 % Gebühr). Das ist besonders für Launches mit Joint-Venture-Partnern praktisch. Für Vertriebsteams gibt es außerdem das Zusatzmodul Sales OS (19 € pro Sales Agent und Monat) für individuelle Angebote und Provisionen.

Integrationen

  • E-Mail-Marketing: unter anderem ActiveCampaign und Mailchimp.
  • Zapier: Bestellungen, Zahlungseingänge, Stornierungen und Kursaktivitäten lösen Aktionen in anderen Tools aus.
  • API und Webhooks für eigene Automatisierungen.
  • Kursplattformen: Memberspot ist direkt mit ablefy verbunden, falls du deinen Kurs dort hostest.
  • Einbetten: Checkout-Links und Embeds für deine Website oder Landingpage.

Weitere Funktionen

  • E-Ticketing: Tickets für Events und Workshops, 0,95 € je verkauftem Ticket.
  • ablefy LIVE: Zusatzmodul für Webinare und Live-Shopping.
  • Analytics: Dashboard mit Umsätzen, Bestellungen, Abos und Kennzahlen.
  • Käuferverwaltung in bis zu 32 Sprachen für internationale Verkäufe.

ablefy kostenlos testen & kündigen

Beide Pakete kannst du 14 Tage kostenlos testen. Dafür wählst du zu Beginn deinen Plan und hinterlegst eine Zahlungsart, vor der ersten Abbuchung erinnert dich ablefy. Kündigen kannst du jederzeit. Vorher müssen aber aktive bezahlte Zugänge, laufende Zahlungen und offene Mahnfälle abgeschlossen sein, damit bei deinen Kunden nichts unterbrochen wird.

Vor- und Nachteile von ablefy

Vorteile von ablefy

  • All-in-One → Checkout, Zahlungen, Rechnungen, Mahnwesen und Kursbereich aus einer Hand.
  • Stark für Launches → Order Bumps, Upsells, Raten, Abos, Countdown und Social Proof schon in Sell.
  • Viele Zahlungsarten inklusive Klarna, Kauf auf Rechnung und Finanzierung.
  • Automatisches Mahnwesen bis zum Inkasso → ideal bei Raten und Abos.
  • Reseller-Modell optional → Steuern und Rechnungen weltweit abgeben.
  • Affiliate-Programm mit bis zu 5 Stufen.
  • Einfache Preise → zwei Pakete, Zahlungsanbieter-Gebühren inklusive.
  • Deutscher Anbieter, DSGVO-konforme Zahlungsabwicklung.

Nachteile von ablefy

  • Gebühr pro Zahlung → 2,7 % + 0,50 € bei jedem Verkauf, bei hohem Umsatz spürbar.
  • Zusatzgebühren für automatische Rechnungen, Reseller-Modell und Zahlarten wie Klarna.
  • Kostenlose Zugänge zählen als Mitglieder → Freebie-Kurse können dich in eine teurere Stufe bringen.
  • Kursbereich und Community weniger umfangreich als bei spezialisierten Kursplattformen wie Memberspot.
  • Branded App nur als Zusatzmodul, ohne veröffentlichten Preis.
  • Kündigung mit Vorlauf → offene Zugänge und Zahlungen müssen vorher abgeschlossen sein.

ablefy, Memberspot oder ThriveCart?

ablefyMemberspotThriveCart
ArtCheckout + KursplattformKursplattformCheckout, Kursbereich im Abo
Preis ab27 € (Sell) bzw. 59 € (Create & Sell) im Monat39 € im Monat47 $ im Monat oder 495 $ einmalig (ohne Kursbereich)
Gebühr pro Verkauf2,7 % + 0,50 €0 % + Gebühren deines Zahlungsanbieters0 % + Stripe/PayPal
Rechnungen & Mahnwesenautomatisch, bis zum Inkassoüber deinen ZahlungsanbieterRechnungen (Pro+), Basis-Mahnwesen
Reseller-Modelloptionalüber Digistore24, CopeCart oder ablefynein
AnbieterDeutschlandDeutschlandUSA

Was dich ein Verkauf bei den einzelnen Anbietern genau kostet, rechne ich dir im Kostenvergleich mit Rechenbeispielen vor. Alles zu Memberspot liest du in meinem großen Memberspot Guide.

Für wen ist ablefy geeignet?

ablefy passt zu dir, wenn …

✅ du alles aus einer Hand willst: Checkout, Rechnungen, Mahnwesen und Kursbereich ohne Tool-Chaos (Create & Sell).

✅ du regelmäßig launchst und im Checkout mit Order Bumps, Upsells, Raten und Countdowns arbeiten willst.

✅ du viel mit Ratenzahlungen oder Abos arbeitest und dich nicht selbst um offene Zahlungen kümmern willst.

✅ du international verkaufst und Steuern und Rechnungen per Reseller-Modell abgeben willst.

✅ dein Kurs schon auf einer Kursplattform wie Memberspot liegt: Dann nutzt du ablefy Sell als starken Checkout dazu.

Fazit: Lohnt sich ablefy?

Für die meisten Coaches, Trainer und Berater im deutschen Markt ist ablefy eine der besten Lösungen zum Verkaufen. Vor allem der Checkout mit allen Launch-Funktionen, die vielen Zahlungsarten und das automatische Mahnwesen bis zum Inkasso sparen dir viel Zeit. Mit dem neuen Preismodell ist ablefy übersichtlicher und bei der Gebühr pro Zahlung günstiger geworden.

Rechne aber vor dem Start durch, welche Zusätze du brauchst, und achte darauf, dass auch kostenlose Kurszugänge als Mitglieder zählen. Wenn dein Onlinekurs von einem besonders schönen Lernbereich und einer großen Community lebt, lohnt sich ein Blick auf die Kombination ablefy Sell + Memberspot.

Mein Tipp: Nutze die 14 Tage kostenlose Testphase, lege ein Testprodukt an und probiere den Checkout mit Order Bump und Ratenzahlung aus.

ablefy 14 Tage kostenlos testen*

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Weiterführende Ressourcen

📖 Artikel: ablefy Preise: die neuen Pakete Sell und Create & Sell
📖 Artikel: Memberspot Review: Der große Guide zur Kursplattform
📖 Artikel: ThriveCart, ablefy & Digistore24: Kosten im Vergleich
📖 Artikel: Die 6 besten Onlinekurs-Plattformen im Vergleich
📖 Artikel: ablefy vs. ThriveCart