Onlinekurse erstellen & verkaufen: Die 6 besten Onlinekurs-Plattformen im Vergleich [2026]
Aus der Praxis geprüft
- Aus der Praxis: Die Tools setze ich selbst ein und habe sie in über 120 begleiteten Launches mit meinen Kundinnen erlebt, nicht nur im Testkonto.
- Aktuelle Preise: Preise und Gebühren prüfe ich direkt beim Anbieter und nenne den Stand mit Datum. Jeden Monat gleiche ich sie mit den Preisseiten ab.
- Ehrlich, auch kritisch: Ich sage auch, wenn ein Tool nicht mehr meine erste Wahl ist oder für bestimmte Fälle nicht passt, zum Beispiel bei ThriveCart oder KlickTipp.
- Werbelinks transparent: Werbelinks sind gekennzeichnet. Meine Empfehlung hängt nicht davon ab, ob ich daran etwas verdiene.
Du bist Trainer, Coach oder Berater und möchtest dein Wissen als Onlinekurs oder über andere digitale Produkte verkaufen, vielleicht sogar mit einem richtigen Launch? Dann ist die Wahl der Plattform eine der wichtigsten Entscheidungen am Anfang. Sie bestimmt mit, wie leicht du deinen Onlinekurs erstellen und verkaufen kannst, wie viel Umsatz am Ende bei dir ankommt und wie viel Zeit du mit Technik statt mit deinen Kunden verbringst.
In diesem Vergleich stelle ich dir die 6 wichtigsten Onlinekurs-Plattformen und Zahlungsanbieter für den deutschsprachigen Markt vor: ablefy (ehemals elopage), Memberspot, Coachy, Digistore24, ThriveCart und Udemy. Mit aktuellen Preisen, ehrlichen Vor- und Nachteilen und einer klaren Empfehlung, welche Lösung zu deiner Situation passt.
Auf den ersten Blick sehen viele Plattformen ähnlich aus. Die Unterschiede zeigen sich erst im Alltag: bei der Rechnungsstellung und eRechnung, beim Datenschutz, bei den Gebühren pro Verkauf und bei der Frage, ob du spontan launchen kannst oder erst auf eine Produktfreigabe warten musst.
⇢ Der häufigste Fehler
Viele entscheiden nur nach dem Preis. Kommst du mit deiner Plattform nicht klar, zahlst du später teure Dienstleister oder verlierst mitten im Launch wertvolle Verkäufe. Viele der vorgestellten Plattformen haben wir selbst getestet oder bei Kundinnen und Kunden im Einsatz. Diese Erfahrungen teile ich hier mit dir, damit du eine fundierte Entscheidung treffen kannst.
👉 Mein Tipp: Teste 2 bis 3 Plattformen und schau, wie schnell du einen Kurs anlegen und einen Checkout aufsetzen kannst. So merkst du schnell, welche zu dir passt.
Meine Empfehlung in 30 Sekunden
🚀 Du startest mit deinem ersten Onlinekurs und willst alles aus einer Hand, auf Deutsch, DSGVO-konform und mit automatischer Rechnungsstellung?
→ ablefy (Plan „Create & Sell“)
💳 Du launchst regelmäßig und willst im Checkout Order Bumps, Upsells, Ratenzahlung und ein Partnerprogramm?
→ ablefy: Funnels, Order Bumps, Upsells, Raten und Affiliates sind schon im Plan „Sell“ enthalten, Rechnungen inklusive
👥 Dein Onlinekurs lebt von einem Mitgliederbereich mit Community?
→ Memberspot oder Coachy, kombiniert mit einem Zahlungsanbieter wie Digistore24, CopeCart oder ablefy
🧾 Du willst Steuern, Rechnungen und Mahnwesen komplett abgeben?
→ Digistore24 als Reseller plus Kursplattform, oder ablefy im Reseller-Modell
🌍 Du möchtest ohne eigene Reichweite erste Verkäufe testen?
→ Udemy, aber nur als Ergänzung zu deinem eigenen Angebot
🤔 Und ThriveCart?
Kann ich inzwischen nicht mehr uneingeschränkt empfehlen: Seit dem Wechsel zum Abo-Modell unterscheidet sich ThriveCart kaum noch von anderen Anbietern, und die eRechnung lässt sich nur über Zusatztools abbilden. Für Fortgeschrittene, die ihren Kurs woanders hosten, bleibt die Lifetime-Lizenz aber ein günstiger Checkout. Mehr dazu im ThriveCart-Abschnitt weiter unten.
Die 6 Onlinekurs-Plattformen im Vergleich: die Tabelle
Hier siehst du alle Onlinekurs-Plattformen auf einen Blick. Die Preise habe ich im September 2026 direkt auf den Websites der Anbieter geprüft. Was dich ein Verkauf bei ThriveCart, ablefy und Digistore24 genau kostet, rechne ich dir im Kostenvergleich mit Rechenbeispielen vor.
| Plattform | Art | Kursbereich | Zahlungsabwicklung | Preis ab | Gebühr pro Verkauf | Ideal für |
|---|---|---|---|---|---|---|
| ablefy (ehem. elopage) | All-in-One | ✔ im Plan Create & Sell | ✔ inkl. Rechnungen, optional als Reseller | 27 €/Monat (Sell), 59 €/Monat (Create & Sell) | 2,7 % + 0,50 €, als Reseller zusätzlich 2,5 % + 1 € | Start und Wachstum im deutschen Markt |
| Memberspot | Kursplattform | ✔ | Stripe direkt oder Digistore24, CopeCart, ablefy | 39 €/Monat (jährlich) | 0 % (zzgl. Stripe-Gebühren) | Onlinekurse mit Mitgliederbereich und Community |
| Coachy | Kursplattform | ✔ | über Digistore24 oder CopeCart | 35 €/Monat (jährlich) | Gebühr des Zahlungsanbieters | einfacher Einstieg mit eigener App |
| Digistore24 | Zahlungsanbieter (Reseller) | ✘ | ✔ inkl. Steuern und Rechnungen | keine Grundgebühr | 7,9 % + 1 € bis 400 € | Steuern und Rechnungen abgeben, Affiliates |
| ThriveCart | All-in-One | ✔ ThriveAcademy im Abo | ✔ eigener Checkout, eRechnung für Deutschland noch offen | 47 $/Monat oder 495 $ einmalig (Lifetime ohne ThriveAcademy) | 0 % (zzgl. Gebühren von Stripe oder PayPal) | internationale Verkäufe, für den deutschen Markt nur mit Zusatztools |
| Udemy | Marktplatz | ✔ | ✔ über Udemy | keine Grundgebühr | 3 % über eigene Links, 63 % bei Verkäufen über Udemy | Reichweite testen |
Alle Preise netto bzw. in US-Dollar, Stand September 2026. Die Anbieter ändern ihre Preise regelmäßig, prüfe sie deshalb vor dem Kauf noch einmal.
Was brauchst du, um einen Onlinekurs zu erstellen und zu verkaufen?
Viele denken, ein paar Videos reichen für einen erfolgreichen Onlinekurs. In Wahrheit braucht ein profitabler Onlinekurs mehr als nur Inhalte: Ohne die richtige technische Basis gibt es schnell Probleme bei der Bereitstellung, der Nutzerverwaltung oder der Zahlungsabwicklung. Diese Bausteine gehören dazu, wenn du deinen Onlinekurs erstellen und verkaufen oder andere digitale Produkte anbieten möchtest:
#1 Inhalt mit Mehrwert
Dein Onlinekurs sollte ein konkretes Problem deiner Zielgruppe lösen. Frag dich: Was können oder erreichen deine Teilnehmer am Ende? Ein klares Ergebnis macht deinen Kurs nicht nur wertvoller, es macht ihn auch leichter verkaufbar.
#2 Struktur & Didaktik
Eine durchdachte Struktur mit Modulen, Lektionen, Arbeitsblättern und Übungen und ein einladendes Design helfen deinen Teilnehmern, motiviert zu bleiben und Fortschritte zu machen. Zufriedene Teilnehmer sind später deine besten Testimonials.
#3 Domain, Website & Landingpage
Damit dein Onlinekurs gefunden und verkauft wird, brauchst du eine Verkaufsseite (Salespage oder Landingpage) mit klarem Nutzen für deine Teilnehmer, echten Testimonials oder Kundenergebnissen und einem einfachen, vertrauenswürdigen Kaufprozess. Dazu kommen eine eigene Domain und Website, zum Beispiel mit WordPress oder Tools wie Onepage.io.
#4 Mitgliederbereich / Kursplattform
In einem geschützten Mitgliederbereich, auf den nur deine Kunden nach dem Kauf Zugriff haben, arbeiten deine Teilnehmer die Lektionen durch, speichern ihren Fortschritt und tauschen sich im besten Fall in einer Community aus. Das sorgt für ein professionelles Erlebnis und für weniger Rückfragen bei dir.
#5 Zahlungsanbieter
Um deinen Onlinekurs und andere digitale Produkte zu verkaufen, brauchst du einen Zahlungsanbieter:
💰 Digistore24, CopeCart, ThriveCart oder ablefy, jeweils mit Rechnungsstellung
💰 PayPal oder Stripe für eine einfache Zahlungsabwicklung ohne automatische Rechnungen
⇢ Achte auch darauf, dass die Rechnungen den Vorgaben zur eRechnung entsprechen.
Ideal ist ein System, das automatisch Rechnungen ausstellt, Rückgaben verwaltet und Upsells ermöglicht. Gerade im Launch holst du mit Order Bumps und Upsells deutlich mehr Umsatz aus jedem Kauf.
All-in-One oder Baukasten: die erste Grundsatzentscheidung
Bevor du dir einzelne Anbieter anschaust, lohnt sich eine Grundsatzfrage: Soll alles aus einer Hand kommen, oder kombinierst du eine Kursplattform mit einem separaten Zahlungsanbieter?
All-in-One: alles in einem Tool
Bei All-in-One-Plattformen wie ablefy (ehemals elopage) oder ThriveCart stecken Checkout, Zahlungsabwicklung und Kursbereich für deinen Onlinekurs in einem System. Nach dem Kauf wird der Zugang automatisch freigeschaltet, du hast weniger Schnittstellen und bist schneller startklar. Dafür bist du stärker an einen Anbieter gebunden. Für den deutschen Markt empfehle ich hier ablefy, weil Checkout und Rechnungen direkt abgedeckt sind.
Baukasten: Kursplattform und Zahlungsanbieter kombinieren
Beim Baukasten-Prinzip verbindest du eine Kursplattform wie Memberspot oder Coachy mit einem Zahlungsanbieter wie Digistore24, CopeCart oder ablefy. So wählst du für Kursbereich und Verkauf jeweils das beste Tool. Dafür hast du mehr Schnittstellen, meist zwei Abrechnungen und musst sicherstellen, dass die Freischaltung nach dem Kauf zuverlässig funktioniert.
👉 Das heißt für deinen Launch: Entscheidend ist, was dein Checkout kann. Prüfe dort, ob Order Bumps, Upsells, Ratenzahlung und ein Partnerprogramm für Joint-Venture-Partner möglich sind, denn genau diese Funktionen bringen im Launch den Umsatz.
💡 Meine Empfehlung: lieber ein kleiner Toolstack als ein Tool für alles
Es gibt Tools, die alles auf einmal sein wollen: Website, Funnel, E-Mail-Marketing, Kursbereich und Checkout in einem, zum Beispiel FunnelCockpit, systeme.io oder Kajabi. Oder Website-Baukästen wie Wix mit eingebautem Newsletter. Für den Anfang ist das völlig in Ordnung. Meine Erfahrung ist aber: Diese eierlegenden Wollmilchsäue können von allem etwas, aber selten etwas richtig gut. Wenn du wachsen willst, stößt du schnell an Grenzen, zum Beispiel bei Automationen und Segmentierung im E-Mail-Marketing. Und der Umzug in ein anderes System ist dann richtig aufwendig.
Ich arbeite deshalb lieber mit einem kleinen Toolstack, in dem jedes Tool in seiner Sache richtig stark ist:
- Kursplattform für deine Inhalte, zum Beispiel Memberspot, Coachy oder ablefy (inklusive Zahlungsanbieter)
- Zahlungsanbieter für Checkout, Rechnungen und Upsells, zum Beispiel Digistore24 oder CopeCart
- E-Mail-Tool für Newsletter, Funnel und Launchmails, zum Beispiel ActiveCampaign oder MailerLite
Plattformen wie ablefy, die Kursbereich und Verkauf verbinden, passen gut dazu: Sie konzentrieren sich auf Kurse und Verkaufen und überlassen das E-Mail-Marketing einem Spezialisten.
Was bedeutet es, „im eigenen Namen“ zu verkaufen oder im Reseller-Modell?
Die zweite Grundsatzentscheidung betrifft deine Buchhaltung: Verkaufst du selbst, oder übernimmt ein Reseller den Verkauf für dich?
Das Reseller-Modell
Im Reseller-Modell wird der Anbieter, zum Beispiel Digistore24 oder ablefy, zum Vertragspartner deiner Käufer. Er stellt die Rechnungen aus, damit liegt auch die eRechnungspflicht bei ihm, und kümmert sich um Mehrwertsteuer, Mahnungen und Stornierungen. Du erhältst regelmäßig eine Abrechnung, in der deine Einnahmen und die Gebühren automatisch verrechnet sind. Das vereinfacht deine Buchhaltung erheblich, gerade wenn du viele digitale Produkte ins Ausland verkaufst.
eRechnung: Was gilt für dich? (Stand September 2026)
Seit 2025 müssen Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen empfangen können. Für den Versand gibt es Übergangsfristen:
- Bis Ende 2026 dürfen Rechnungen an Unternehmen noch als PDF verschickt werden.
- 2027 gilt das nur noch, wenn dein Vorjahresumsatz bei höchstens 800.000 € lag.
- Ab 2028 sind strukturierte E-Rechnungen (z. B. ZUGFeRD oder XRechnung) für alle Rechnungen an Unternehmen in Deutschland Pflicht.
Verkaufst du nur an Privatpersonen, betrifft dich die eRechnungspflicht nicht.
Im Reseller-Modell (Digistore24 immer, ablefy optional) stellt der Anbieter die Rechnung an deine Käufer aus. Damit liegt auch die eRechnungspflicht bei ihm und nicht bei dir. Verkaufst du im eigenen Namen, bist du selbst Rechnungssteller. ablefy erstellt die Rechnungen dann derzeit als PDF, was laut ablefy-Hilfe-Center bis Ende 2026 ausreicht. Ob und ab wann ablefy strukturierte E-Rechnungen anbietet, klärst du am besten direkt mit dem Support. Bei ThriveCart brauchst du dafür ein externes Tool wie Lexware.
Zudem sorgt der Anbieter für die Einhaltung rechtlicher Vorgaben, etwa zum Kündigungsbutton. Der Komfort hat seinen Preis: Die Gebühren sind höher, bei ablefy kommen im Reseller-Modell zum Beispiel 2,5 % + 1 € pro Verkauf dazu. Außerdem prüfen Reseller wie Digistore24 deine Produkte oft vor dem Verkauf.
Verkauf im eigenen Namen (Normal Seller)
Verkaufst du im eigenen Namen, zum Beispiel mit ablefy, ThriveCart oder Memberspot mit Stripe, übernimmst du selbst die Verantwortung für Steuern, Rechnungen und Zahlungsausfälle. Gerade bei Verkäufen ins Ausland musst du auf die richtige Umsatzsteuer achten, und die Buchhaltung wird aufwendiger.
Dafür gibt es keine Produktfreigabe, du kannst sofort mit dem Verkauf starten, und die Gebühren sind meist niedriger.
👉 Das heißt für deinen Launch: Planst du im Reseller-Modell, rechne für die Produktfreigabe ein paar Tage Puffer vor dem Verkaufsstart ein. Im eigenen Namen kannst du auch spontan ein Angebot nachschieben.
Nicht jede Plattform passt zu jedem Business. Nach dem Vergleich im Überblick stelle ich dir jetzt die 6 Onlinekurs-Plattformen im Detail vor, mit ihren Stärken, Schwächen und Preisen, damit du die richtige für dich findest.
#1 ablefy (ehem. elopage): All-in-One-Plattform für Onlinekurse & digitale Produkte
Was ist ablefy?
ablefy, früher bekannt als elopage, ist eine deutsche Plattform, die speziell für Coaches, Berater und digitale Dienstleister entwickelt wurde. Du kannst damit Onlinekurse, digitale Produkte, Memberships, Coachings und sogar Event-Tickets erstellen und verkaufen.
⇢ Alle Funktionen, Preise und Vor- und Nachteile im Detail findest du in meinem großen ablefy Guide.
🚨 ablefy ist Zahlungsanbieter und Kursplattform zugleich und damit eine echte All-in-One-Lösung.
Mit der neuen Preisstruktur gibt es nur noch zwei Pläne: Sell für Verkauf, Zahlungen und Automatisierung, und Create & Sell, das zusätzlich Kurse, Memberships und Community enthält. Statt für jede Funktion in ein teureres Paket zu wechseln, wächst der Preis bei Create & Sell nur mit der Anzahl deiner Mitglieder. Du verkaufst im eigenen Namen oder buchst das Reseller-Modell dazu, wenn ablefy Rechnungen, Steuern und Mahnwesen für dich übernehmen soll.


Einblick ins ablefy Dashboard
Vorteile von ablefy
- All-in-One-Lösung → Kursplattform und Zahlungsanbieter in einem, du brauchst kein weiteres Tool, um zu verkaufen.
- Einfache Preisstruktur → nur zwei Pläne, bei Create & Sell steigt der Preis ausschließlich mit der Zahl deiner Mitglieder.
- Stark für deinen Launch → Funnels, Order Bumps, Upsells, One-Click-Zahlungen, Bundles und A/B-Tests sind schon im Plan Sell enthalten.
- Flexible Zahlungsmodelle → Einmalzahlung, Ratenzahlung, Anzahlung, Abo und Finanzierung, dazu Zahlarten wie Klarna und PayPal.
- Rechnungen, Steuern & Mahnwesen automatisch → im Reseller-Modell ist ablefy Rechnungssteller und übernimmt damit auch die eRechnungspflicht.
- Reseller-Modell optional → auf Wunsch wird ablefy Vertragspartner deiner Käufer und übernimmt Rechnungen, Steuern und Mahnungen.
- Partnerprogramm eingebaut → Affiliate-Programme mit bis zu 5 Stufen, Provisionen werden direkt über ablefy ausgezahlt, ideal für Joint-Venture-Launches.
- Kurse & Community (Create & Sell) → Video-Hosting, Quiz, Drip Content, Lernpfade, Memberships und Community-Räume.
- Deutschsprachiger Support und DSGVO-konform, da deutscher Anbieter.
- 14 Tage kostenlos testen.
Nachteile von ablefy
- Gebühren pro Verkauf → zusätzlich zum Monatspreis 2,7 % + 0,50 € je Zahlung, für die automatische Rechnungsstellung weitere 0,4 %, im Reseller-Modell weitere 2,5 % + 1 €. Bei hohen Umsätzen lohnt sich ein genauer Vergleich.
- Aufpreise für Zahlarten → Klarna, Kauf auf Rechnung und Ratenzahlung kosten 2,9 % + 0,50 € zusätzlich.
- Einarbeitungszeit → viele Funktionen, die Bedienung ist teilweise komplex.
- Verkaufsseiten weniger frei gestaltbar → Design und Branding sind anpassbar, aber nach unserer Erfahrung nicht so flexibel wie mit einem Drag-&-Drop-Builder.
- Wachsende Kosten bei großer Community → ab 150 Mitgliedern kostet Create & Sell 119 € im Monat.
Preise von ablefy (Stand September 2026)
ablefy (ehemals elopage) bietet zwei Pläne, beide mit unbegrenzt vielen Käufern:
- Sell: 27 € pro Monat (Verkauf, Zahlungen, Automatisierung, ohne Kursbereich)
- Create & Sell bis 150 Mitglieder: 59 € pro Monat (5 Nutzer, 50 GB Speicher)
- Create & Sell bis 3.000 Mitglieder: 119 € pro Monat (10 Nutzer, 200 GB)
- Create & Sell bis 10.000 Mitglieder: 229 € pro Monat (15 Nutzer, 500 GB)
- Create & Sell unbegrenzt: ab 397 € pro Monat (unbegrenzt Nutzer, 2 TB)
Dazu kommen 2,7 % + 0,50 € je erfolgreicher Zahlung (Karte, SEPA, Apple Pay, Google Pay). Die Gebühren der Zahlungsanbieter sind darin bereits enthalten. Was sich mit der Umstellung am 1. September 2026 alles geändert hat, liest du in meinem Beitrag ablefy Preise: die neuen Pakete Sell und Create & Sell.

Quelle: ablefy.io/preise, Stand September 2026
ablefy Sell oder Create & Sell: Was brauchst du für deinen Onlinekurs?
💡 Mit ablefy Sell allein kannst du keinen Onlinekurs ausliefern. Sell ist nur die Verkaufsseite: Checkout, Zahlungen, Rechnungen, Upsells und Affiliates. Einen Kursbereich, in dem deine Teilnehmer die Videos anschauen, gibt es erst in Create & Sell.
✅ Sell passt für Onlinekurse nur, wenn du deinen Kurs auf einer eigenen Kursplattform wie Memberspot oder Coachy hostest. ablefy übernimmt dann den Verkauf und schaltet nach dem Kauf den Zugang frei (Memberspot ist direkt mit ablefy verbunden). Ohne Kursplattform eignet sich Sell für Coachings, Beratungen, Workshops, Events und Downloads.
🧮 Kurz gerechnet: ablefy Sell (27 €) plus Memberspot Starter (39 € im Monat bei jährlicher Zahlung) kosten zusammen 66 € im Monat. Create & Sell mit Kursbereich gibt es ab 59 € im Monat (bis 150 Mitglieder). Nur für Onlinekurse ist Create & Sell deshalb meist die einfachere und günstigere Wahl. Sell plus Kursplattform lohnt sich vor allem, wenn du schon eine Kursplattform nutzt oder ihre Funktionen brauchst.
Für wen ist ablefy die richtige Wahl?
✅ Du willst im deutschen Markt rechtssicher verkaufen
ablefy ist ein deutscher Anbieter mit DSGVO-konformer Zahlungsabwicklung, und im Reseller-Modell übernimmt ablefy Rechnungen und Steuern für dich.
✅ Du startest mit deinem ersten Onlinekurs
Mit Sell ab 27 € oder Create & Sell ab 59 € im Monat kannst du deinen Onlinekurs ohne große Anfangsinvestition erstellen und verkaufen, Kursbereich und Checkout in einem Tool.
✅ Du launchst regelmäßig und willst jeden Kauf optimal nutzen
Order Bumps, Upsells, Ratenzahlung und ein Partnerprogramm für Joint-Venture-Partner sind direkt an Bord.
💡 Tipp: Ab einem Jahresumsatz von 500.000 € über ablefy bietet der Anbieter individuelle Konditionen an.
#2 Memberspot: Die Onlinekurs-Plattform für Mitgliederbereiche & Communities
Was ist Memberspot?
Memberspot ist eine deutsche Onlinekurs-Plattform, die sich auf Mitgliederbereiche und Communities spezialisiert hat. Die Oberfläche ist modern und intuitiv, sodass Trainer, Coaches und Berater ohne Programmierkenntnisse professionelle Lerninhalte und digitale Produkte bereitstellen können. Die Daten liegen auf EU-Servern, die Plattform ist DSGVO-konform.
⇢ Alle Funktionen, Preise und Vor- und Nachteile im Detail findest du in meinem großen Memberspot Guide.
🚨 Neu: Memberspot bindet Stripe direkt als Zahlungsanbieter an, dazu nativ Digistore24, CopeCart und ablefy. Nach dem Kauf schaltet Memberspot den passenden Zugang automatisch frei. Für automatische Rechnungen kombinierst du Memberspot am besten mit einem Zahlungsanbieter wie ablefy, Digistore24 oder CopeCart.


Einblick ins Memberspot Konto
Vorteile von Memberspot
- Intuitive Bedienung → übersichtliche, moderne Oberfläche, dein Onlinekurs ist schnell startklar.
- Video ohne Grenzen → unlimitierte Video-Uploads und Videoaufnahme direkt im Tool.
- Community, Prüfungen & Zertifikate → schon im kleinsten Paket enthalten.
- Schutz deiner Inhalte → DRM-Kopierschutz und Fingerprint für Videos (ab Grow).
- Web App & eigene Domain in deinem Branding (ab Grow).
- KI-Funktionen → zum Beispiel automatische Transkripte und ein Quiz-Generator.
- Flexible Zahlungsanbindung → Stripe direkt, Digistore24, CopeCart und ablefy nativ, weitere Tools über Zapier und Make (ab Grow), um deine Kurse zu verkaufen.
- 0 % Transaktionsgebühr (zzgl. Stripe-Gebühren) und eine Upsell-Funktion.
- Umzugsservice → Memberspot hilft beim Wechsel von einer anderen Plattform.
- Deutschsprachiger Support und DSGVO-konform.
- 14 Tage kostenlos testen, ohne Zahlungsdaten.
Nachteile von Memberspot
- Keine eigene Rechnungsstellung → für automatische Rechnungen brauchst du einen Zahlungsanbieter wie ablefy, Digistore24 oder CopeCart.
- Kleines Einstiegspaket → Starter ist auf 1 Kurs und 100 Mitglieder begrenzt.
- Wichtige Funktionen erst ab Grow → Zapier, Make, eigene Domain, Web App und DRM-Schutz gibt es ab 99 € im Monat.
- Monatliche Zahlung ist teurer → die günstigen Preise gelten bei jährlicher Zahlung.
Preise von Memberspot (Stand September 2026)
Memberspot bietet vier Pakete, die Preise gelten netto bei jährlicher Zahlung (in Klammern bei monatlicher Zahlung):
- Starter: 39 € pro Monat (49 €) → 1 Kurs, 100 Mitglieder, 1 Admin
- Grow: 99 € pro Monat (119 €) → unlimitierte Kurse, 2.500 Mitglieder, 3 Admins
- Scale: 199 € pro Monat (249 €) → unlimitierte Kurse, 10.000 Mitglieder, 15 Admins
- Enterprise: ab 500 € pro Monat → individuelle Anforderungen

Quelle: memberspot.de/preise, Stand September 2026
Für wen ist Memberspot die richtige Wahl?
✅ Dein Onlinekurs lebt von Mitgliederbereich und Community
Memberspot ist genau darauf spezialisiert und bietet Community, Prüfungen und Zertifikate schon im Starter-Paket.
✅ Du willst deinen Zahlungsanbieter frei wählen
Um deinen Onlinekurs und weitere digitale Produkte zu verkaufen, kombinierst du Memberspot zum Beispiel mit ablefy (Plan Sell) für Checkout, Upsells und Rechnungen, oder mit Digistore24, wenn du Steuern und Rechnungen komplett abgeben möchtest.
✅ Du willst deine Inhalte schützen
DRM-Kopierschutz und Fingerprint verhindern, dass deine Videos unkontrolliert geteilt werden.
#3 Coachy: Die Onlinekurs-Plattform für Mitgliederbereiche & Lernplattformen
Was ist Coachy?
Mit Coachy kannst du ohne technisches Vorwissen Onlinekurse, Mitgliederbereiche und digitale Produkte erstellen und verkaufen. Die Plattform zeichnet sich durch eine intuitive Oberfläche aus, mit der du sofort loslegen kannst. Schon im kleinsten Paket bekommst du unbegrenzte Mitglieder, eine eigene App und eine Community-Funktion.
🚨 Coachy ist eine reine Onlinekurs-Plattform und braucht für den automatisierten Verkauf einen Zahlungsanbieter wie Digistore24 oder CopeCart. Dort legst du kostenlos ein Konto an und zahlst nur im Verkaufsfall eine Provision.

Vorteile von Coachy
- Unbegrenzte Mitglieder und Speicherplatz in allen Paketen.
- Eigene App & Community → schon im Premium-Paket enthalten.
- Automatische Landingpages und ab Deluxe ein Landing-Page-Builder für Produktseiten in deinem Branding.
- Upsells & Downsells, Tests und Zertifikate (ab Deluxe).
- Ablaufende Download-Links → verhindert das unkontrollierte Teilen deiner Inhalte.
- Datenschutz- und Impressumsgenerator inklusive.
- Integrationen → Autoresponder-Anbindung, Zapier und Make (ab Deluxe).
- Deutschsprachiger Support und DSGVO-konform.
- 30 Tage kostenlos testen, ohne Kreditkarte.
Nachteile von Coachy
- Kein integrierter Zahlungsanbieter → um zu verkaufen, brauchst du zusätzlich Digistore24 oder CopeCart, auch für ein Partnerprogramm.
- Begrenzte Kursanzahl → im Premium-Paket 1 Kurs, im Deluxe-Paket 5 Kurse.
- Eigene Domain erst ab Deluxe → dazu kommen einmalig 25 € für die Einrichtung.
- Keine komplette Website mit Blog → du erstellst Landingpages für deine Kurse und Produkte, aber keine vollständige Website.
- Kursdesign eingeschränkt → das Layout des Kursbereichs lässt sich nach unserer Erfahrung nur begrenzt anpassen.
Preise von Coachy (Stand September 2026)
Coachy bietet drei Pakete, die Preise gelten pro Monat bei jährlicher Zahlung, zzgl. MwSt.:
- Premium: 35 € pro Monat (420 € im Jahr) → 1 Kurs oder Produkt, unbegrenzte Mitglieder
- Deluxe: 65 € pro Monat (780 € im Jahr) → 5 Kurse oder Produkte, 5 Mitarbeiter-Zugänge
- Enterprise: 195 € pro Monat (2.340 € im Jahr) → unbegrenzte Kurse und Mitarbeiter

Quelle: coachy.net/de/preise, Stand September 2026
Für wen ist Coachy die richtige Wahl?
✅ Du willst einfach und schnell mit deinem Onlinekurs starten
Coachy ist übersichtlich und DSGVO-konform, und mit 30 Tagen Testphase kannst du in Ruhe ausprobieren, wie du deinen Onlinekurs erstellst und verkaufst.
✅ Du willst eine eigene App und Community schon im günstigsten Paket
Das bieten nur wenige Onlinekurs-Plattformen zu diesem Preis.
✅ Du kombinierst gern mit einem Zahlungsanbieter
Mit Digistore24 oder CopeCart gibst du Rechnungen und Steuern ab, Coachy kümmert sich um deinen Kursbereich.
#4 Digistore24: Der größte Zahlungsanbieter Deutschlands & Plattform für Downloads
Was ist Digistore24?
Digistore24 ist eine der bekanntesten Plattformen für den Verkauf digitaler Produkte im deutschsprachigen Raum. Vor allem die rechtssichere Zahlungsabwicklung und die Steuerautomatisierung machen Digistore24 für viele Coaches und Trainer attraktiv, die Onlinekurse und digitale Produkte verkaufen.
💡 Besonderheit: Digistore24 arbeitet im Reseller-Modell. Digistore24 wird also Vertragspartner deiner Käufer, übernimmt Checkout, Rechnungsstellung (und damit auch die eRechnungspflicht), Steuern und Affiliate-Management, und du konzentrierst dich auf dein Business.
🚨 Digistore24 ist nur ein Zahlungsanbieter. Für deinen Onlinekurs brauchst du zusätzlich eine Kursplattform wie Memberspot oder Coachy.


Einblick ins Digistore24 Konto: Produkte anlegen
Vorteile von Digistore24
- Keine monatlichen Fixkosten → du zahlst nur, wenn du verkaufst.
- Rechnungen & Steuern automatisch → rechtssichere Rechnungen inklusive Umsatzsteuer für alle Länder, EU-OSS und Reverse-Charge.
- Einsteigerfreundlich → da Digistore24 als Reseller auftritt, sinkt der Aufwand beim Start deutlich (lass dich zu Gewerbe und Steuern trotzdem beraten).
- Vielfältige Zahlungsmethoden → PayPal, Klarna, Kreditkarte, SEPA-Lastschrift, Apple Pay und Google Pay, dazu Ratenzahlung, Abos und Anzahlungen.
- Verkaufsfördernde Funktionen für deinen Launch → Order Bumps, One-Click-Upsells, mehrere Add-ons im Warenkorb und Social-Proof-Einblendungen.
- Anbindung an Kursplattformen & Tools → zum Beispiel Memberspot, Coachy, Zapier, ActiveCampaign und KlickTipp.
- Starkes Partnerprogramm → integriertes Affiliate- und Joint-Venture-Programm mit automatischen Auszahlungen.
- Downloads ohne Kursplattform → eBooks und PDFs lassen sich direkt ausliefern (gegen Zusatzkosten).
- Bis zu vier Auszahlungen pro Monat.
- DSGVO-konform, da deutscher Anbieter.
Nachteile von Digistore24
- Hohe Transaktionsgebühren → 7,9 % + 1 € für den Preisanteil bis 400 €, darüber 4,9 % (bei Vorkasse 2,9 %). Bei günstigen Produkten fällt das besonders ins Gewicht.
- Wenig individuelle Bestellformulare → die Checkout-Seiten lassen sich nur begrenzt anpassen.
- Keine Kursplattform → du brauchst ein separates System für deinen Onlinekurs.
- Produktfreigabe vor dem Verkauf → Digistore24 prüft deine Produkte, das kann je nach Auslastung einige Tage dauern. Plane für deinen Launch Puffer ein.
- Wenig intuitive Oberfläche → Einsteiger brauchen etwas Einarbeitungszeit.
- Support schwankt → manche Nutzer berichten von sehr hilfreichem Support, andere nur von Standardantworten.
Preise von Digistore24 (Stand September 2026)
Digistore24 hat keine monatliche Grundgebühr. Du zahlst pro Verkauf:
- 7,9 % + 1 € für den Preisanteil bis 400 €
- 4,9 % für den Preisanteil über 400 € (bei Vorkasse 2,9 %)
Für wen ist Digistore24 die richtige Wahl?
✅ Du willst Steuern, Rechnungen und Mahnwesen komplett abgeben
Du verkaufst Onlinekurse, eBooks oder Mitgliedschaften, und Digistore24 nimmt dir als Reseller die Buchhaltung rund um deine Verkäufe weitgehend ab.
✅ Du arbeitest mit Affiliates und Joint-Venture-Partnern
Das Partnerprogramm gehört zu den größten im deutschsprachigen Raum.
✅ Du kombinierst Digistore24 mit einer Kursplattform
Zum Beispiel mit Memberspot oder Coachy für deinen Mitgliederbereich.
#5 ThriveCart: All-in-One-Plattform aus den USA, mit Einschränkungen für den deutschen Markt
Was ist ThriveCart?
ThriveCart wurde speziell für den Verkauf digitaler Produkte, physischer Produkte und Abos entwickelt. Mit dem Anbieter aus den USA erstellst du Checkout-Seiten und ganze Verkaufsseiten und baust Funnels mit Upsells, Downsells und Order Bumps.
⚠️ Neu seit 2026: ThriveCart gibt es jetzt im Abo. Die Pläne Standard und Pro+ enthalten die neue Kursplattform ThriveAcademy. Die bisherige Lifetime-Lizenz gibt es zwar noch, sie enthält ThriveAcademy aber nicht. Die alte Kursplattform Learn und Learn+ wird Ende 2026 eingestellt, bestehende Nutzer wechseln in den Kursbereich von ThriveAcademy. ⇢ Alle Fragen zu ThriveAcademy beantworte ich hier
🤔 Warum ich ThriveCart nicht mehr uneingeschränkt empfehle: Im Abo unterscheidet sich ThriveCart preislich kaum noch von anderen Anbietern. Die Lifetime-Lizenz ist zwar günstig, enthält aber keinen Kursbereich. Gleichzeitig fehlt eine integrierte Lösung für die eRechnung, die lässt sich nur über externe Tools wie Lexware (ehemals Lexoffice) per Zapier anbinden. ⇢ Alles, was du dazu wissen musst, findest du hier


Einblick ins ThriveCart Dashboard
Vorteile von ThriveCart
- Starker Checkout → Order Bumps, One-Click-Upsells und Downsells, A/B-Tests und Warenkorbabbruch-Mails.
- Flexible Zahlungen → Ratenzahlung, Buy-Now-Pay-Later und Abos.
- Keine Transaktionsgebühren von ThriveCart selbst (zzgl. Gebühren von Stripe oder PayPal).
- ThriveAcademy im Abo → unbegrenzte Kurse und Teilnehmer, Community bis 2.000 Mitglieder im Standard-Plan.
- Partnerprogramm → Affiliate Center mit automatischen Auszahlungen und Joint-Venture-Verträgen (Pro+).
- Deutsche Kundenansicht → alle Elemente, die deine Käufer sehen, lassen sich auf Deutsch umstellen.
- Keine Produktfreigabe → du kannst sofort verkaufen.
- Lifetime weiterhin möglich → einmalig 495 $, danach zahlst du nur noch die Gebühren von Stripe oder PayPal.
- 30 Tage kostenlos testen (Abo).
Nachteile von ThriveCart
- eRechnung noch offen → ThriveCart bietet seit September 2026 ein eRechnungs-Format (Pro+), ob es für Deutschland reicht, ist noch nicht bestätigt. Mehr dazu in meinem Beitrag zur eRechnung.
- Datenschutz → Sitz und Server in den USA. Einen AV-Vertrag (Data Processing Addendum) gibt es, die veröffentlichten Standardvertragsklauseln sind aber veraltet. Eine 100%ige DSGVO-Konformität gibt es deshalb nicht.
- Backend nur auf Englisch und kein deutschsprachiger Support.
- Lifetime ohne Kursbereich → wer die Einmal-Lizenz kauft, bekommt ThriveAcademy nicht dazu.
- Kaum noch Preisvorteil → im Abo kostet ThriveCart ähnlich viel wie deutsche Anbieter, die Rechnungen schon mitbringen.
ThriveCart: Abo oder Lifetime? (Stand September 2026)
ThriveCart gibt es inzwischen in zwei Varianten: im Abo und weiterhin mit Einmalzahlung (Lifetime). Der große Unterschied liegt im Kursbereich.
| Abo | Lifetime (Einmalzahlung) | |
|---|---|---|
| Preis | Standard: 47 $ im Monat oder 444 $ im Jahr Pro+: 87 $ im Monat oder 804 $ im Jahr | Standard: 495 $ einmalig Pro+: zusätzlich 295 $ im Jahr, im ersten Jahr also 790 $ |
| Checkout, Order Bumps, Upsells | ✔ | ✔ |
| Kursbereich ThriveAcademy | ✔ inklusive | ✘ laut ThriveCart nicht enthalten |
| Alter Kursbereich Learn/Learn+ | wird Ende 2026 eingestellt | wird Ende 2026 eingestellt |
| eRechnung | für Deutschland noch offen | für Deutschland noch offen |
| Gebühr pro Verkauf | 0 %, nur Stripe oder PayPal | 0 %, nur Stripe oder PayPal |
Alle Preise in US-Dollar zzgl. Umsatzsteuer, geprüft auf thrivecart.com und den ThriveCart-Kaufseiten.
Kurz gesagt: Mit der Lifetime-Lizenz kaufst du heute nur noch den Checkout. Wenn du damit Onlinekurse verkaufst, planst du am besten eine eigene Kursplattform wie Memberspot oder Coachy ein. Ob das neue eRechnungs-Format von ThriveCart für Deutschland reicht, ist noch offen, mehr in meinem Beitrag zur eRechnung.
Beim Geld ist Lifetime trotzdem stark. Verkaufst du einen Kurs für 789 € im Jahr 22 Mal, zahlst du bei ThriveCart Lifetime einmalig 495 $ und danach nur die Gebühren von Stripe (ab 1,5 % + 0,25 €, also rund 266 € im Jahr). Mit ablefy Sell sind es rund 804 € im Jahr. Dazu kommen bei ThriveCart aber noch die Kosten für die Kursplattform.
Meine Einordnung: ThriveCart Lifetime ist ein günstiger Checkout für Fortgeschrittene, die ihren Kurs woanders hosten, viel verkaufen und Rechnungen und Buchhaltung selbst im Griff haben. Für Einsteiger und alle, die alles aus einer Hand wollen, empfehle ich ablefy oder Memberspot bzw. Coachy mit einem Zahlungsanbieter. Den ganzen Vergleich findest du in meinem Beitrag Die 6 besten Onlinekurs-Plattformen im Vergleich.
Für wen ist ThriveCart die richtige Wahl?
✅ Du verkaufst vor allem international und brauchst keine eRechnung für den deutschen Markt.
✅ Du bist fortgeschritten und hostest deinen Kurs woanders, zum Beispiel bei Memberspot oder Coachy. Dann ist die Lifetime-Lizenz ein günstiger Checkout, solange du die Umsatzsteuer selbst im Griff hast. Was das für die eRechnung bedeutet, liest du in meinem Beitrag zur eRechnung.
✅ Du nutzt ThriveCart bereits und bist mit deinem Setup zufrieden. Prüfe dann, wie du die eRechnung abbildest und ob ThriveAcademy für dich infrage kommt.
❌ Du startest neu im deutschen Markt? Dann bist du mit ablefy oder Memberspot plus Zahlungsanbieter meist besser beraten, weil Rechnungen dort direkt gelöst sind und du im Reseller-Modell auch die eRechnungspflicht abgibst.
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#6 Udemy: Die größte US-amerikanische Onlinekurs-Plattform
Was ist Udemy?
Udemy ist eine der weltweit größten Plattformen für Onlinekurse. Hier kannst du deinen Onlinekurs erstellen, veröffentlichen und über den Udemy-Marktplatz verkaufen, ohne technisches Vorwissen.
Der größte Vorteil ist die bestehende Reichweite: Udemy hat eine riesige Nutzerbasis und übernimmt einen Teil des Marketings. So können auch Einsteiger ohne eigene Liste erste Verkäufe erzielen. Der Preis dafür: Du gibst einen großen Teil deines Umsatzes und den direkten Kontakt zu deinen Kunden ab.

Einblick in die Udemy Kursplattform

Vorteile von Udemy
- Große Reichweite → Millionen Nutzer weltweit, du erreichst potenzielle Kunden ohne eigene Werbung.
- Einfache Kurserstellung → Hochladen und Verkaufen ohne technisches Vorwissen.
- Marketingunterstützung → Udemy macht deine Kurse über Rabattaktionen und eigene Kampagnen sichtbar.
- Keine Grundgebühr, keine Technik → Hosting, Wartung und Zahlungsabwicklung übernimmt Udemy.
Nachteile von Udemy
- Geringe Marge → verkauft Udemy deinen Kurs, bekommst du nur 37 % des Umsatzes. Nur über deinen eigenen Gutschein- oder Empfehlungslink sind es 97 %.
- Kurse werden „verramscht“ → Udemy setzt oft starke Rabatte, dein Kurs geht dann für wenige Euro weg.
- Kundendaten gehören Udemy → du kannst kein eigenes E-Mail-Marketing mit deinen Käufern aufbauen.
- Hohe Konkurrenz → tausende Kurse machen es schwer, ohne eigenes Marketing aufzufallen.
- Abhängigkeit → Änderungen an Preisen, Algorithmen oder Bedingungen wirken sich direkt auf deine Einnahmen aus.
- Lebenslanger Zugriff → gekaufte Kurse bleiben für Teilnehmer dauerhaft verfügbar.
Preise von Udemy (Stand September 2026)
Udemy verlangt keine Grundgebühr, verdient aber an jedem Verkauf mit:
- 97 % für dich bei Verkäufen über deinen eigenen Gutschein- oder Empfehlungslink
- 37 % für dich bei allen anderen Verkäufen über den Udemy-Marktplatz
Für wen ist Udemy die richtige Wahl?
✅ Du willst ohne eigene Reichweite testen, ob sich dein Thema verkaufen lässt.
✅ Du nutzt Udemy als Einstieg, zum Beispiel mit einem günstigen Grundlagenkurs, der auf dein eigentliches Angebot verweist.
❌ Als Hauptplattform für dein Business eignet sich Udemy nicht, weil dir Kundendaten und Preisgestaltung nicht gehören.
Nach der Plattformwahl: Was brauchst du noch, um deinen Onlinekurs zu verkaufen?
Die Plattform steht, doch ein Onlinekurs verkauft sich nicht von allein. Ihn auf die Website zu stellen und ein, zwei Mal auf Instagram zu erwähnen, reicht selten. Ein profitabler Onlinekurs braucht eine Strategie für Verkauf, Marketing und Kundenbindung, sonst bleibt er unsichtbar und mit ihm dein Umsatz. Diese Bausteine machen den Unterschied, wenn du deinen Onlinekurs und andere digitale Produkte verkaufen möchtest:
#1 E-Mail-Marketing & Automatisierung
Vor dem Kauf baust du über deinen Newsletter Vertrauen auf, nach dem Kauf begleitest du deine Teilnehmer mit einer Kursbegleitung per E-Mail. Dafür brauchst du ein E-Mail-Marketing-Tool wie:
📩 ActiveCampaign, MailerLite oder KlickTipp ins Spiel.
Damit kannst du:
✔ Willkommens- und Onboarding-E-Mails versenden
✔ Automatische Erinnerungen schicken, wenn Teilnehmer nicht weitermachen
✔ Weitere Angebote oder Kurse promoten
✔ Deinen Launch mit einer durchdachten E-Mail-Sequenz begleiten
#2 Launchstrategien, Funnel & Sichtbarkeit
Damit Menschen deinen Onlinekurs kaufen, brauchst du eine Launch-Strategie und einen Funnel, der Besucher auf deine Verkaufsseite bringt.
Dazu gehören:
📌 eine Launchstrategie und einen Freebie Funnel
📌 Social Media & Content-Marketing (Instagram, YouTube, Blogartikel)
📌 Bezahlte Werbung (Facebook Ads, Google Ads, Pinterest Ads) ⇢ als Einsteiger lieber später starten und dir dafür Zeit nehmen
📌 Affiliate-Marketing oder Kooperationen
#3 Support & Community
Viele Teilnehmer profitieren davon, in deinem Onlinekurs Fragen zu stellen und sich auszutauschen. Das steigert den Lernerfolg und damit die Chance auf Empfehlungen und Folgekäufe. Eine Community bietest du direkt in deiner Plattform an, zum Beispiel bei ablefy (Create & Sell), Memberspot oder Coachy, oder extern in einer Skool-Community, Facebook-Gruppe oder einem Telegram-Channel.
Unsere persönliche Empfehlung bei der Wahl deiner Onlinekurs-Plattform
Du hast jetzt die wichtigsten Onlinekurs-Plattformen und Zahlungsanbieter für digitale Produkte im Detail gesehen. Doch welche Lösung ist die richtige für dich? Das hängt davon ab, was dir am wichtigsten ist: Rechtssicherheit, Flexibilität oder starke Verkaufsfunktionen für deine Launches.
🔸 Du suchst eine All-in-One-Plattform mit rechtssicherer Zahlungsabwicklung und starken Launch-Funktionen?
Dann ist ablefy (ehemals elopage) die beste Wahl. Die Plattform vereint Kursbereich und Zahlungsabwicklung, ist DSGVO-konform und bringt mit Order Bumps, Upsells, Ratenzahlung und Partnerprogramm alles mit, was du brauchst, um deinen Onlinekurs zu verkaufen und erfolgreich zu launchen.
🔸 Dein Onlinekurs lebt von Mitgliederbereich und Community, und du willst deinen Zahlungsanbieter frei wählen?
Dann kombiniere Memberspot als Onlinekurs-Plattform mit ablefy (Plan Sell) oder Digistore24 als Zahlungsanbieter. So bekommst du einen modernen Mitgliederbereich und gleichzeitig automatische Rechnungen.
🔸 Du willst einfach starten und schon im günstigsten Paket eine eigene App und Community?
Dann ist Coachy in Verbindung mit Digistore24 oder CopeCart eine gute Lösung. Coachy kümmert sich DSGVO-konform um deine Onlinekurse, der Zahlungsanbieter um Rechnungen und Steuern.
🔸 Und ThriveCart?
Für internationale Verkäufe ist ThriveCart weiterhin stark. Für den deutschen Markt ist es wegen der offenen Frage zur eRechnung und seit dem Abo-Modell aber nicht mehr meine erste Wahl.
Egal, wofür du dich entscheidest: Wähle eine Lösung, die zu deinem Business passt und dir im Alltag Arbeit abnimmt, damit du dich auf deine Kunden und deine Launches konzentrieren kannst.
Häufige Fragen: Onlinekurse erstellen und verkaufen
Welche Plattform ist die beste, um Onlinekurse zu erstellen und zu verkaufen?
Das hängt von deinem Business ab. Für den deutschen Markt empfehle ich als All-in-One-Lösung ablefy (ehemals elopage), weil Kursbereich, Checkout und Rechnungen in einem Tool stecken. Liegt dein Schwerpunkt auf Mitgliederbereich und Community, ist Memberspot mit einem Zahlungsanbieter eine starke Kombination. Für einen einfachen Einstieg mit eigener App passt Coachy.
Was ist aus elopage geworden, und welche Alternativen gibt es?
elopage heißt seit Oktober 2024 ablefy. Es ist also derselbe Anbieter mit neuem Namen, seit dem 1. September 2026 mit neuen Paketen: Sell ab 27 € und Create & Sell ab 59 € im Monat. Alles dazu findest du in meinem großen ablefy Guide.
Wenn du eine Alternative suchst: Memberspot ist die stärkste Kursplattform mit Community (dazu brauchst du einen Zahlungsanbieter), Coachy ist ein günstiger Einstieg mit eigener App, und Digistore24 verkauft ohne monatliche Kosten als Reseller. ThriveCart ist als günstiger Checkout vor allem für Fortgeschrittene interessant. Alle Optionen mit Preisen findest du in meiner Übersicht der elopage- bzw. ablefy-Alternativen.
Gibt es apprex noch? Welche Alternativen gibt es?
Laut apprex ist seit dem 1. Juni 2026 keine Registrierung für Neukunden mehr möglich. Wenn du gerade eine Kursplattform suchst, kommt apprex also nicht mehr infrage.
Diese Alternativen passen, wenn dir das Prinzip von apprex gefallen hat, also eine deutsche Kursplattform, kombiniert mit einem Zahlungsanbieter:
- Memberspot: moderner Lernbereich mit Community und App, EU-Server, direkt mit Digistore24, CopeCart, ablefy und Stripe verbunden. Mit Umzugsservice, wenn du deine Kurse mitnehmen willst. ⇢ Memberspot Guide
- Coachy: günstiger Einstieg mit eigener App, verkauft wird über Digistore24 oder CopeCart.
- ablefy Create & Sell: Kursbereich und Checkout in einem Tool, ohne zweiten Anbieter. ⇢ ablefy Guide
Gibt es eine kostenlose Onlinekurs-Plattform?
Eine dauerhaft kostenlose Plattform mit eigenem Branding und eigenem Checkout gibt es bei den Anbietern in diesem Vergleich nicht, aber du kannst alle kostenlos testen:
- ablefy: 14 Tage kostenlos
- Memberspot: 14 Tage kostenlos, ohne Zahlungsdaten
- Coachy: 30 Tage kostenlos, ohne Kreditkarte
- ThriveCart: 30 Tage kostenlos im Abo
- Digistore24: keine monatlichen Kosten, du zahlst nur pro Verkauf
Auf Udemy kannst du Kurse kostenlos einstellen, gibst dafür aber einen großen Teil deines Umsatzes ab: Du erhältst 97 % bei Verkäufen über deinen eigenen Gutschein- oder Empfehlungslink, bei allen anderen Verkäufen nur 37 %.
Brauche ich einen Zahlungsanbieter, wenn ich eine Onlinekurs-Plattform nutze?
Bei reinen Onlinekurs-Plattformen wie Memberspot oder Coachy ja, zumindest wenn du automatische Rechnungen möchtest. Dafür eignen sich zum Beispiel ablefy, Digistore24 oder CopeCart. Bei All-in-One-Plattformen wie ablefy ist die Zahlungsabwicklung schon enthalten, du brauchst also kein weiteres Tool, um deine Onlinekurse zu verkaufen.
Was kostet es, einen Onlinekurs zu verkaufen?
Meist zahlst du eine monatliche Gebühr für die Plattform und zusätzlich eine Gebühr pro Verkauf. Beispiele aus diesem Vergleich: ablefy kostet ab 27 € im Monat (mit Kursbereich ab 59 €) plus 2,7 % + 0,50 € pro Zahlung. Digistore24 hat keine Grundgebühr, nimmt aber 7,9 % + 1 € pro Verkauf bis 400 €. Memberspot kostet ab 39 € im Monat und erhebt selbst keine Transaktionsgebühr, dazu kommen die Gebühren deines Zahlungsanbieters.
Welche Onlinekurs-Plattform ist DSGVO-konform?
ablefy, Memberspot, Coachy und Digistore24 sind deutsche Anbieter und DSGVO-konform. ThriveCart und Udemy sitzen in den USA. Bei ThriveCart gibt es nach unserem Kenntnisstand keine offizielle AVV, die Plattform ist damit nicht 100 % DSGVO-konform.
Kann ich digitale Produkte auch ohne eigene Website verkaufen?
Ja. Mit ablefy erstellst du Checkout und Verkaufsseiten direkt in der Plattform, Coachy erstellt automatische Landingpages für deine Produkte, und über Digistore24 kannst du Downloads wie eBooks oder PDFs direkt ausliefern. Langfristig lohnt sich trotzdem eine eigene Website, damit du unabhängig bleibst und über Blog und Newsletter Vertrauen aufbaust.
💡 Wichtiger Tipp zur Entscheidungsfindung
Lass dich nicht nur von den Kosten 💶 leiten.
Es bringt dir nichts, die günstigste Lösung zu wählen, wenn du anschließend teure Dienstleister beauftragen musst, weil du mit der Onlinekurs-Plattform oder dem Zahlungsanbieter nicht zurechtkommst.
Achte darauf, dass du dich wohlfühlst, die Bedienung für dich intuitiv ist, du schnell Hilfe vom Support bekommst und die Plattform deinen individuellen Anforderungen entspricht. So sparst du langfristig Zeit, Geld und Nerven.
📌 Falls du noch unsicher bist: Teste 2 bis 3 Plattformen parallel, die meisten bieten 14 bis 30 Tage kostenlos an. Oder hol dir Unterstützung in meinem 1:1 Launch Mentoring. Viel Erfolg bei der Auswahl deiner Onlinekurs-Plattform und beim Verkaufen deiner Onlinekurse! 🚀😊
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