Vom Online-Kurs zum Mitgliederbereich – wann ist der Schritt sinnvoll?

Der Übergang von einem Online-Kurs zu einem Mitgliederbereich kann ziemlich fließend sein. Nicht selten, sagen mir Unternehmer:innen, auf die Frage, was sie zum Aufbau einer Membership bewegt hat:

Meine Kursteilnehmer:innen wünschten sich eine weitere, stetige Begleitung von mir und den anderen Kursteilenhmer:innen.

Eines also vorab, der Zeitpunkt ist sehr individuell. Daher bekommst du hier keine Checkliste, was du erfüllen musst, um von deinem Online-Kurs zu einem Mitgliederbereich zu wechseln. Viel mehr möchte ich aufklären,

 

  • was ein Mitgliederbereich für Möglichkeiten mit sich bringt
  • welche Formen eines Mitgliederbereiches es gibt
  • Wie du einen Membership für dich und deine Launch Strategie nutzen kannst

Wann spricht man von einem Mitgliederbereich?

Ach und wenn du dir die Frage gestellt hast, ob es einen Unterschied zwischen einer Membership und einem Mitgliederbereich gibt. Ein Wort ist Englisch, eins ist Deutsch. Ich kenne da keinen weiteren Unterschied und nutze diese zwei Worte als Synonyme 😉

So, jetzt wo wir das geklärt haben, können wir zu der nächsten berechtigten Frage kommen:

Was ist ein Mitgliederbereich?

Ein Mitgliederbereich ist ein Bereich (ich nenne es auch gerne Plattform), indem sich eine Ansammlung an Wissen befindet (ich nenne es auch gerne Wissensmediathek). Das Wissen kann in Form von Videos, Audios, Powerpoints, Checklisten o. ä. verständlich aufbereitet sein.

In einem solchen Mitgliederbereich gibt es häufig auch einen Community-Bereich, also die Möglichkeit für Mitglieder sich untereinander in Foren oder Gruppen auszutauschen. Du siehst, das alles kann auch auf einen Online-Kurs zutreffen.

Was unterscheidet einen Mitgliederbereich von einem Online-Kurs?

Ein Mitgliederbereich unterscheidet sich durch folgende zwei Merkmale von einem Online-Kurs:

Zahlung im Abonnement-Modell: Das Mitglied zahlt einen monatlich/jährlich (wöchentlich ist eher seltener) wiederkehrenden Beitrag, um Mitglied zu bleiben.

Dynamischer Inhalt: Es kommen regelmäßig neue Inhalte in die Wissensmediathek, in Form von Monatsthemen, Live Q&A, Experten-Input…(hier ist der Kreativität keine Grenzen gesetzt)

Man spricht also von einem Mitgliederbereich, wenn es wiederkehrende Einnahmen durch Abo-Zahlungen gibt und der Inhalt immer weiter wächst. Das bedeutet, die Mitglieder haben den großen Vorteil, dass sie stetig begleitet werden. In einem Online-Kurs kannst du deine Teilnehmer:innen “nur” von A bis B begleiten. Das NUR habe ich in Anführungsstrichen gesetzt, weil B meistens das gewünschte Ziel der Teilnehmer:innen ist und daher ist es hier wirklich in Anführungsstriche zu setzen.

Der Teilnehmer/die Teilnehmerin hat also ihr Wunschziel am Ende des Kurses erreicht. Das ist ein Erfolg und zeugt von Qualität des Online-Kurses. Bei einem Mitgliederbereich hast du als Expert:in die großartige Möglichkeit deine Mitglieder nicht nur zu ihrem im ersten Schritt erwünschte Ziel (B) zu führen.

Viel mehr kannst du sie auch noch zu zahlreichen ergänzenden Zielen, die sie meist zu Beginn ihrer Reise (A) noch gar nicht benennen konnten.

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Das ist ein ganz wichtiger Punkt, daher gibt es hier ein einfaches Beispiel aus dem Alltag:

Ich möchte, dass meine Katze das Katzenklo benutzt. Also suche ich einen solchen Online-Kurs und werde fündig. Dank der tollen Anleitung dort, erreiche ich mein Ziel, meine Katze benutzt jetzt brav ihr Katzenklo und meine Wohnung bleibt sauber. Jetzt bekomme ich eine zweite Katze und die zwei vertragen sich nicht. Also suche ich erneut einen Online-Kurs, der mir zeigt, wie ich zwei Katzen zusammen führe.

Nach kurzer Recherche stelle ich fest, dieselbe Expertin kann mir wieder helfen und ich komme auch in diesem Bereich zu meinem Ziel. Auf einmal will meine Katze nicht mehr in die Transportkiste und ich brauche Hilfe. Ok, schon wieder kann dieselbe Expertin mir helfen…

Stell dir vor, dieselbe Expertin hat einen Mitgliederbereich, wo all diese Kurse plus noch zahlreiche Kurse wie z. B. Angstfrei durch Silvester, Katzen und Kinder… Ich glaube, du verstehst das Prinzip. Als Kunde spare ich mir Zeit und Nerven, für die Suche von geeigneten Online-Kursen und kann sogar schon proaktiv an ergänzenden Themen arbeiten.

Du siehst also, ein Mitgliederbereich bringt wunderbare Möglichkeiten und Vorteile für deine Kund:innen mit sich. Auf deine Vorteile als Expert:in gehe ich später im Artikel noch ein.

Welche Vorurteile über Mitgliederbereiche darfst du erstmal ablegen?

Bevor ich auf deine Vorteile und Nutzen eines Memberships zusprechen komme, möchte ich verbreitete Vorurteile beleuchten, die du unbedingt ablegen solltest, damit du dich auf dem Weg zu deinem Mitgliederbereich nicht selber ausbremst.

 

#1 Eine Membership zu betreiben ist viel Aufwand

Ok, es klingt nach viel Aufwand, regelmäßig deinen Mitgliederbereich mit neuen Inhalten zu füllen. Zugegeben, ein Membership ist auf jeden Fall kein passives Einkommen. Wenn du das suchst, bist du hier falsch. Aber, es muss nicht viel Aufwand bedeuten, deinen Mitgliederbereich regelmäßig mit neuen Inhalten zu befüllen. Das ist dein Mitgliederbereich, das heißt du machst die Regeln selbst. Fällt es dir leichter, ein neues Thema in Form eines live Workshops spontan durchzuführen.

Dann tu es, und lade die Aufzeichnung hierzu anschließend in die Wissensmediathek hoch. Fällt es dir wiederum leichter, alles vorab aufzunehmen (zu deiner gewünschten Tageszeit), dann ist das die richtige Lösung für dich und deine Membership. Es spricht auch absolut nichts dagegen, dass neuer Input nicht immer von dir kommt.

Frag Expert:innen zu ergänzenden Themen, ob sie einen Workshop, eine Masterclass oder einfach nur Video-Input für deine Membership liefern. So bietest du deinen Mitgliedern noch neue Blickwinkel und erweiterst sogar dein Angebot.

Du merkst, das Betreiben einer Membership bedeutet nicht zwangsläufig ein hoher Aufwand für dich. Wichtig ist einfach, dass du dir nicht zu viele Live-Termine einträgst, oder zu viel neuen Input versprichst.

Weniger ist mehr.

Überforderung ist der häufigste Kündigungsgrund von Mitgliedern in einem Mitgliederbereich. Es stimmt, wenn du zu viel neue Inhalte regelmäßig lieferst, kann das nicht nur für dich zur Überforderung führen.

→ Mein Tipp: Taste dich langsam heran, was zu dir passt und deine Mitglieder freuen sich, wenn du hältst, was du versprichst.

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#2 Um einen Mitgliederbereich zu starten brauchst du eine große Reichweite

Grundsätzlich stimmt es, wenn du eine große Reichweite hast, wirst du schneller eine höhere Mitgliederzahl erreichen. Im Zusammenhang mit Mitgliederbereichen spricht man von einer Conversion Rate oder Umrechnungsrate von 2-5 %.

Das bedeutet, von 100 Interessenten kaufen nur 2-5 eine Mitgliedschaft bei dir.

Hier gilt natürlich, Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber meinen Erfahrungen nach kann ich diese Faustregel auch bestätigen. Also liegt an der Annahme, dass eine große Reichweite notwendig ist, um einen Mitgliederbereich zu starten auch etwas Wahres dran.

Die Fragen, die du dir stellen solltest, wenn du noch keine so große Reichweite hast:

  • Wie kann ich meine Reichweite vergrößern?
  • Kann meine Membership mir beim Reichweitenaufbau helfen?

Ohja, das geht und das ist eine großartige Idee. Wie das geht, erfährst du, nach dem ich das
dritte Vorurteil beleuchtet habe.

 

#3 Ein Membership bringt direkt viel Geld

Schluss mit Märchenstunde!

Wenn du bis jetzt geglaubt hast, dass es ein Business-Modell gibt, dass dich über Nacht reich macht, dann muss ich dich leider enttäuschen. Ein Membership ist zwar grundsätzlich ein skalierbares Business und kann somit eine unbegrenzte Anzahl an Mitgliedern gleichzeitig dienen.

Dennoch, wird das ganze nicht über Nacht gehen.

Der Erfolg deiner Membership und damit die Höhe des regelmäßigen Einkommens ist abhängig von der richtigen Launch- Strategie. Und eine Launch-Strategie braucht Zeit, Planung und gute Nerven (mit der richtigen Launch-Managerin an deiner Seite braucht es dich weniger Nerven;) ).

Die guten Neuigkeiten sind, wenn du wirklich Bock hast, über eine Expertise verfügst, die echten und andauernden Mehrwert für deine Mitglieder bietet, nicht zu vergessen den langen Atem für eine großartige Launch-Strategie, dann ist mit einem Mitgliederbereich viel Einkommen möglich.

👉🏻 Mein Tipp an dieser Stelle: Dran bleiben und dein Warum kennen. Arbeite hier eng mit deinen Mitgliedern zusammen, um deren Mehrwert in deiner Launch-Strategie einzubeziehen.

Wie kannst du eine Membership für dich und dein Business nutzen?

 

So, jetzt wird es richtig spannend. Deshalb steige ich direkt ein 🙂

Nutze eine kostenfreie Membership, um deine E-Mailliste zu füllen

Wenn du noch keine große Reichweite hast oder deine Reichweite vergrößern möchtest, kannst du auch eine kostenfreie Membership nutzen, um deine E-Mailliste zu füllen.

Wir dürfen das Wort Freebie ja eigentlich nicht mehr nutzen, aber ich meine im Grunde genau das.

Je nachdem, wie du technisch ausgestattet bist, kannst du einen kostenfreien Zugang zu deinem Mitgliederbereich vergeben, wenn sich Interessenten auf deine E-Mailliste eintragen.

Dieser kostenfreie Mitgliederbereich kann unterschiedlich gestaltet sein. Dabei kommt es wieder darauf an, wie du es technisch umsetzt.

Option 1: Du kannst z. B. die ersten zwei Lektionen deines Online-Kurses plus ein zwei weitere Inhalte in Form eines Videos, Audios oder Downloads zur Verfügung stellen.

Option 2: Es ist auch möglich, ein kostenfreies Forum anzubieten. Wenn du keine Inhalte aus deinen bezahlten Kursen zur Verfügung stellen möchtest, kannst du dort auch andere Inhalte bereitstellen. Ich z. B. habe zu drei Blogartikeln jeweils ein Video in meinem kostenfreien Mitgliederbereich, welches das Thema noch mal anschaulich erklärt.

Wer das sehen möchte, muss sich für meinen Freebie-Mitgliederbereich registrieren und erhält ergänzend Tipps via E-Mail.

So fülle ich meine E-Mailliste.

 

Sei kreativ und nutze alle Möglichkeiten

In dem kostenfreien Mitgliederbereich kann man bezahlte Online-Kurse oder die bezahlte Membership schnell mit nur einem Klick direkt erwerben. Wieder abhängig von der Technik, die du nutzt, kannst du die bezahlten Inhalte für Freebie-Mitglieder ausblenden oder mit einer Zugriffskontrolle einblenden. Das bedeutet, das Freebie-Mitglied klickt auf bezahlte Inhalte und bekommt dann eine Meldung, dass es hier keinen Zugriff hat, den Inhalt aber mit nur einem Klick erwerben kann.

Das wird häufig genutzt.

Generell gilt hier die Regel, sei kreativ.

Unabhängig, ob du die Variante mit einem kostenfreien Mitgliederbereich nutzt oder nicht, kannst du mit einer richtigen Plattform verschiedene Varianten abdecken:

  • mehrere Kurse als Bundle kombinieren, als Vorstufe zum Membership
  • deinen großen Online-Kurs getrennt verkaufen und im Anschluss einen Mitgliederbereich anbieten (hier kann die Kursteilnahme Voraussetzung sein und Teil deiner Launch-Strategie ist, dass nur die Kursteilnehmer:innen in die Membership dürfen)
  • deine Online-Kurse zusammenfassen als Kurs-Flat bzw. Membership

Verbinde deine Kund:innen untereinander

Der wichtigste Teil einer Membership ist die Community, also der Austausch unter Gleichgesinnten. Ein Mitglied kommt wegen der Inhalte und bleibt wegen der Community.

Wenn es die Technik dir ermöglicht, dann biete auf jeden Fall deinen Mitgliedern die Möglichkeit des Austausches, sei es in einem integriertem Forum, einer Facebook Gruppe oder regelmäßigen Netzwerkveranstaltungen (z. B. in Zoom). Vergesse bitte nie, dass deine Kund:innen sowieso schon eine Sache vereint. Und wir alle lieben es, uns mit Gleichgesinnten auszutauschen, Erfolge gemeinsam zu feiern und eventuelle Kooperationen zu bilden.

Dieser Blogartikel ist das beste Beispiel dazu. Maria und ich haben uns über die Blogothek (einem Mitgliederbereich für Bloggerinnen) kennengelernt. Dieser Gastartikel wäre ohne die Blogothek mit großer Wahrscheinlichkeit nie entstanden. Es entsteht also die Angst, mit Austritt aus dem Mitgliederbereich, nicht mehr zu der Community zu gehören, und solche Möglichkeiten (wie es Maria und mir geboten hat) in Zukunft zu verpassen.

Je stärker das WIR Gefühl eines Mitgliederbereiches ist, desto stärker bindest du die Mitglieder an dich.

Und genau das kannst du, um den Bogen zu schließen, wunderbar in deine Launch-Strategie einbinden. Solche Erfolge kannst du teilen, sodass ich als Interessentin unbedingt Teil dieser Gemeinschaft werden möchte.

Fazit: nutze eine Membership richtig für dich und dein Business

Den idealen Zeitpunkt oder Zeitplan gibt es nicht, wann du von deinem Online-Kurs zu einem Mitgliederbereich wechseln solltest. Du entscheidest selbst, wann sich das richtig anfühlt und wie du die Membership für dich und dein Business richtig nutzt.

Sei kreativ und finde ein für dich passendes Modell.

Hast du schon eine Idee, wie du einen Mitgliederbereich für dich und dein Business nutzen kannst?

Du kannst dir gerade noch nicht vorstellen, wie das Ganze mal aussehen kann?

Dafür hat Lea dir extra einen kostenfreien und exklusiven Mitgliederbereich aufgebaut.

→ Sichere dir hier deinen kostenlosen Zugang, um direkt auf Erkundungstour zu gehen.

Herzstück ist ein Kurs, in dem ich die verschiedenen Plattformen (also Varianten auf WordPress) vergleiche.

Viel Spaß beim Erkunden.

Template Webseite Starterkurs

Über die Gastautorin

Lea hilft Online Unternehmer:innen bei einem sorgenfreien Auf- und Ausbau ihres WordPress Mitgliederbereiches.

Als Membership Expertin geht sie dabei besonders auf die individuellen Bedürfnisse und Businessstrukturen ihrer Kund:innen ein.

Bei Lea bist du richtig, wenn du dein laufendes Online-Business mit einem Membership ergänzen möchtest und von Lea’s Technik-now-How und Erfahrungswerten profitieren möchtest.

Besuche sie gerne auf ihrer Website unter: Glücksbotin Lea | Membership Expertin 

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Wer schreibt hier?

Hey du, ich bin Maria – deine Launchbegleitung und deine Partnerin rund um die richtige Funnel Strategie, Landingpages die konvertieren und Online Sichtbarkeit. 

Ich unterstütze dich bei dem Launch deines Onlinekurses und deiner digitalen Produkte. Gemeinsam bringen wir dich und deine Produkte online.

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