In den letzten Jahren haben viele Menschen im Onlinebusiness enttäuschende 😫 Erfahrungen gesammelt: Teure Coachings hielten nicht, was sie versprachen, und viele Freebies sind heute nicht mehr wert als ein einfacher Blogbeitrag oder eine schnelle Frage an ChatGPT.

Viel Wissen ist kostenlos im Netz zu finden, ganz ohne dass man seine E-Mail-Adresse hergeben muss 🌐. Menschen wägen deshalb viel genauer ab, ob sie sich für ein Freebie anmelden. Und dann gibt es noch die Freebie-Jäger 🧌, die sich direkt nach dem Download wieder austragen oder mit einer Wegwerf-Adresse anmelden.

😱 Ist die glorreiche Zeit der Freebies also vorbei? Nein! Strategische Freebies funktionieren weiterhin, wenn sie echten Mehrwert bieten, perfekt auf deine Zielgruppe abgestimmt sind und etwas liefern, das man eben nicht in zwei Minuten bei ChatGPT bekommt.

In diesem Artikel findest du 12 Freebie-Ideen für Einsteiger und Fortgeschrittene, erfährst, welche Formate heute besonders gut funktionieren, wie dir KI bei der Erstellung hilft und wie es nach dem Download weitergeht. Also, schnapp dir deinen Kaffee ☕️ und lass uns loslegen.

Das Wichtigste in 30 Sekunden

  • Ein Freebie löst genau ein Problem und bringt deinem Leser in wenigen Minuten ein erstes Erfolgserlebnis.
  • Interaktive und persönliche Formate wie Quiz, Rechner oder Vorlagen funktionieren heute meist besser als lange PDFs.
  • KI hilft dir beim Erstellen, aber dein Freebie braucht deine Erfahrung, sonst ist es austauschbar.
  • Entwickle dein Freebie rückwärts von deinem Hauptprodukt aus.
  • Nach dem Download geht es erst richtig los: mit einer Willkommenssequenz, die Vertrauen aufbaut.

Was ist eigentlich ein „Freebie“ oder „Lead Magnet“?

Sicherlich wurden dir beim Recherchieren im Internet, auf Social Media oder in einem Blog schon mal ein eBook, ein Webinar oder eine Checkliste kostenlos angeboten. Meist musst du dafür nur deine E-Mail-Adresse angeben.

Obwohl das Angebot als „kostenlos“ bezeichnet wird, bezahlst du indirekt mit deinen Daten, vor allem mit deiner E-Mail-Adresse. Genau deshalb muss sich ein Freebie für deine Leser lohnen.

Warum braucht es ein Freebie?

  • Zeigen, was du kannst: Ein Freebie gibt deinen Abonnenten einen Vorgeschmack darauf, was sie erwartet, wenn sie mehr von dir lernen oder deine Produkte kaufen.
  • Expertenstatus aufbauen: Mit einem hochwertigen Freebie positionierst du dich in den Köpfen deiner Leser als Expertin oder Experte auf deinem Gebiet.
  • Kundenbeziehungen aufbauen: Nützliche Inhalte schaffen Vertrauen und stärken die Bindung, die perfekte Ausgangslage, um Abonnenten später in zufriedene Kunden zu verwandeln.
  • Unabhängig von Social Media werden: Deine E-Mail-Liste gehört dir, anders als deine Follower auf Instagram oder LinkedIn. Für jeden Launch ist sie dein wichtigstes Kapital.

Was heute bei Freebies funktioniert

Die Anforderungen an Freebies haben sich verändert. Diese vier Punkte machen heute den Unterschied:

Das funktioniert

  • Schneller Nutzen: ein Ergebnis in 5 bis 15 Minuten statt 40 Seiten Lesestoff.
  • Persönliche Ergebnisse: Quiz, Rechner oder Selbsttests, die auf die Situation deines Lesers eingehen.
  • Umsetzungshilfen: Vorlagen, Checklisten und Swipe-Files, die man sofort nutzen kann.
  • Deine Erfahrung: echte Beispiele, Zahlen und Geschichten aus deiner Praxis.

Das funktioniert kaum noch

  • Allgemeine Infos, die man in zwei Minuten bei ChatGPT oder Google findet.
  • Lange PDFs, die niemand zu Ende liest.
  • Freebies ohne Bezug zu deinem Hauptprodukt.
  • Funkstille nach dem Download: keine Willkommensmail, keine Beziehung.

Übrigens: Statt eines kostenlosen Freebies setzen manche inzwischen auf ein kleines bezahltes Produkt (Miniprodukt oder Tripwire, meist zwischen 7 und 47 €). Das kann eine sinnvolle Ergänzung sein, zum Beispiel direkt nach der Anmeldung zu deinem Freebie. Ein gutes Freebie ersetzt es aber nicht, denn zum Kennenlernen bleibt die kostenlose Anmeldung die niedrigste Hürde.

Die 12 angesagtesten Freebie-Ideen

Na, schon eine Vorstellung 💡 davon, wie dein nächstes Freebie aussehen soll? Wenn du an ein Freebie denkst, kommt dir wahrscheinlich sofort ein PDF in den Sinn 😂. Aber es gibt noch viel mehr Möglichkeiten!

⚠️ Bevor du loslegst, überlege dir, was deine Zielgruppe wirklich braucht. Die passenden Fragen dafür findest du weiter unten im Artikel 🔽.

#1 Checklisten (für Einsteiger)

Leicht verständliche Listen, die einfach abgehakt werden können. Sie helfen deinem Leser, seinen aktuellen Stand zu prüfen oder zum Beispiel bei der Erstellung einer Website nichts Wichtiges zu vergessen. Schnell erstellt und schnell genutzt, ideal für den Einstieg.

⚙️ Tools: Canva, Google Docs

#2 Vorlagen / Templates (für Einsteiger)

Zum Beispiel Instagram-Vorlagen, Präsentationen, Redaktionspläne, Trello-Boards, Landingpage-Vorlagen, E-Mail-Vorlagen oder Journaling-Seiten. Mit Vorlagen bietest du einen großen Mehrwert, denn sie sparen deinen Kunden nicht nur Zeit, sondern auch Nerven 😉.

⚙️ Tools: Canva, Google Docs, Trello, Divi

#3 Workbooks (für Einsteiger)

Workbooks helfen deinen Kontakten, ihre Gedanken zu strukturieren, etwas zu planen oder ein bestimmtes Problem zu lösen. Sie enthalten Fragen, Übungen und Felder zum Ausfüllen. Halte sie kurz: Lieber 5 Seiten, die ausgefüllt werden, als 30, die niemand anfasst.

⚙️ Tools: Canva, Google Docs, Adobe

#4 Mini-Guides & eBooks (für Einsteiger)

Sie zeigen dein Expertenwissen als kompakter Ratgeber zu deinem Lieblingsthema. Wichtig: Ein Mini-Guide lebt heute von deiner persönlichen Erfahrung, deinen Beispielen und deiner Meinung. Reines Lexikonwissen liefert jede KI in Sekunden.

⚙️ Tools: Canva, Google Docs, Adobe

#5 Quiz & Selbsttest (für Fortgeschrittene)

Quizze sind reizvoll und unterhaltsam, weil sie deinen Lesern ein persönliches Ergebnis liefern. Du gibst nach dem Quiz einen kurzen Auszug des Ergebnisses, und für die komplette Auswertung hinterlegt der Kunde seine E-Mail-Adresse. Solche interaktiven Formate konvertieren oft deutlich besser als ein PDF, und du lernst nebenbei viel über deine Zielgruppe.

⚙️ Tools: involve.me, Onepage, ActiveCampaign

#6 Rechner (für Fortgeschrittene) 🆕

Ein Rechner liefert ein individuelles Ergebnis in Zahlen: Wie viel kostet mich mein Zahlungsanbieter wirklich? Wie viele Kontakte brauche ich für mein Umsatzziel? Wie viel Zeit spare ich mit einer Automation? Rechner gehören aktuell zu den stärksten Freebies, weil sie sofort einen konkreten Nutzen bringen.

⚙️ Tools: involve.me, Google Sheets

#7 KI-Prompt-Paket (für Einsteiger) 🆕

Eine Sammlung erprobter Prompts für ein konkretes Ziel deiner Zielgruppe, zum Beispiel „10 Prompts für deine Launch-E-Mails“ oder „Prompts für deinen Redaktionsplan“. Das wirkt modern, ist schnell nutzbar und zeigt gleichzeitig deine Expertise, denn gute Prompts entstehen aus Erfahrung.

⚙️ Tools: Google Docs, Canva, Notion

#8 E-Mail-Minikurs (für Fortgeschrittene)

Mehrere E-Mails, die zeitversetzt über 3 bis 10 Tage verschickt werden und inhaltlich aufeinander aufbauen. Enthalten sein können Audios, PDFs, Videos oder Links zu Podcast und Blogartikeln. Der große Vorteil: Deine Leser gewöhnen sich direkt daran, deine E-Mails zu öffnen. Wie das geht, zeige ich dir in meinem Beitrag So erstellst du einen gratis E-Mail-Kurs als Freebie.

⚙️ Tools: Onepage, ActiveCampaign, MailerLite

#9 Video-Mini-Kurs (für Fortgeschrittene)

Eine mehrteilige Videoserie, die du vorproduzierst und auf einer Landingpage oder in deiner Kursplattform einbettest. Im Video-Kurs platzierst du weiterführende Produkte und begleitest deine Teilnehmer per E-Mail.

⚙️ Tools: Kursplattform wie Memberspot oder ablefy, ActiveCampaign, Vimeo oder Gumlet

#10 Challenges (für Einsteiger & Fortgeschrittene)

Challenges finden über mehrere Tage statt (3 bis 7 Tage). Die Teilnehmer erhalten Aufgaben oder Übungen und erleben dich täglich. Das baut sehr viel Vertrauen auf. Die Challenge ist meist ein Launch-Event, an dessen Ende du einen Onlinekurs oder ein Gruppenprogramm anbietest.

⚙️ Tools: Community (z. B. Telegram, Skool oder deine Kursplattform), ActiveCampaign, Onepage, Canva

#11 Webinare & Workshops (für Erfahrene)

Online-Seminare von 30 bis 90 Minuten mit wertvollen Informationen zu einem Thema. Deine Teilnehmer bekommen unmittelbar einen Eindruck von deiner Art zu kommunizieren und können beurteilen, ob du die passende Expertin für sie bist. Technisch ist ein Live-Webinar oder ein automatisierter Webinar-Funnel aufwendiger.

⚙️ Tools: Onepage, ActiveCampaign, Webinaris oder Zoom, Canva

#12 Onlinekongress (für Fortgeschrittene)

Vorträge von mehreren Expertinnen und Experten zu einem Thema. Deine Interessenten bekommen Wissen von vielen Speakern, und du profitierst von einer sehr hohen Reichweite, weil alle Beteiligten für den Kongress werben. Im Anschluss kannst du die Aufzeichnungen oder ein weiterführendes Produkt verkaufen.

⚙️ Tools: Zahlungsanbieter wie ablefy, Onepage, Zoom oder Webinaris

So hilft dir KI bei deinem Freebie

KI-Tools wie ChatGPT oder Claude machen die Erstellung deines Freebies deutlich schneller. Hier helfen sie dir am meisten:

  • Ideen finden: Lass dir aus deinem Hauptprodukt passende Freebie-Ideen vorschlagen.
  • Gliederung und Entwürfe: Struktur für deine Checkliste, deinen Mini-Guide oder deinen E-Mail-Kurs.
  • Quizfragen und Auswertungen: Fragen, Antwortmöglichkeiten und Ergebnistypen für dein Quiz.
  • Landingpage und Willkommensmails: erste Textentwürfe, die du anschließend in deiner Sprache überarbeitest.
  • Design: Mit den KI-Funktionen in Canva gestaltest du Grafiken und Mockups schneller.

Beispiel-Prompt: Ich bin [Beruf] und verkaufe [Hauptprodukt] an [Zielgruppe]. Schlage mir 10 Freebie-Ideen vor, die in maximal 15 Minuten ein konkretes Ergebnis liefern und logisch zu meinem Hauptprodukt hinführen. Gib zu jeder Idee Format, Nutzen für die Zielgruppe und den Übergang zum Hauptprodukt an.

Beispiel-Prompt: Erstelle mir ein Quiz mit 8 Fragen zum Thema „[Thema]“ für [Zielgruppe]. Am Ende sollen drei Ergebnistypen stehen, jeweils mit kurzer Beschreibung und einem nächsten Schritt, der zu meinem Angebot [Angebot] passt.

🚨 Aber Achtung: Ein Freebie, das komplett von der KI geschrieben wurde, ist genau das, was deine Leser auch selbst bei ChatGPT bekommen. Was dein Freebie wertvoll macht, sind deine Erfahrung, deine Beispiele und deine Haltung. Nutze KI für das Gerüst und die Fleißarbeit, den Inhalt füllst du mit dir.

So erstellst du ein Freebie

Um ein wirksames Freebie zu erstellen, ist es entscheidend, zunächst herauszufinden, welches Freebie zu deiner Zielgruppe passt.

No. 1 Wichtige Fragen vor der Erstellung eines Freebies

  • Wer ist deine Zielgruppe?
  • Wie viel Zeit hat deine Zielgruppe?
  • Was fällt ihr schwer und wie kannst du weiterhelfen?
  • Welche Nachfolgeprodukte kannst du sinnvoll platzieren?

📌 Vermeide eigene Vorlieben bei der Freebie-Erstellung

Ein Freebie sollte nicht nach deinen eigenen Vorlieben erstellt werden. Selbst wenn du deine Stimme nicht magst oder dir Videos schwerfallen, kann es bei manchen Zielgruppen sinnvoller sein, solche Formate zu nutzen, statt lange PDFs zu erstellen.

Beispiel gefällig?

Deine Zielgruppe sind gestresste Mütter. Wofür haben sie wohl mehr Zeit ⏰: für ein 30-seitiges PDF oder einen Mini-Audiokurs?

Ein PDF erfordert, dass die Mütter am PC oder Handy lesen. Das braucht Aufmerksamkeit und Konzentration, und oft sind sie einfach zu müde dafür. Ein Audiokurs hingegen kann beim Spaziergang oder bei der Autofahrt gehört werden. Die Chance, dass dein Freebie wirklich genutzt wird, ist damit sehr viel höher.

Denn dein Freebie soll motivieren, erste Aha-Momente und Erfolgserlebnisse verschaffen und dich so positiv im Gedächtnis verankern.

No. 2 Rückwärts arbeiten: vom Hauptprodukt zum Freebie

Beginne mit deinem Hauptprodukt oder deiner Dienstleistung und entwickle von dort aus rückwärts dein Freebie. Das Ziel eines Freebies ist es, letztendlich etwas zu verkaufen, sei es deinen Onlinekurs oder dich als Dienstleisterin. Der Einstieg in deine Welt muss überzeugen und gleichzeitig „genug Fragen offenlassen“.

No. 3 Die richtige Freebie-Art: Einsteiger oder Fortgeschrittene?

Wähle die Art deines Freebies danach aus, ob du noch Einsteigerin bist oder schon fortgeschritten. Das Erstellen eines Freebies kostet Zeit, und je komplexer es wird, desto größer ist die Gefahr, dass du dich überforderst und frustriert aufgibst. Die Einteilung findest du oben bei den Freebie-Ideen. Merke dir: Kunden zahlen nicht für dein Wissen, sondern für ihre Problemlösung!

Diesen Fehler solltest du vermeiden

  • Dein Freebie ist zu allgemein gehalten.
  • Du packst es voll mit Informationen, die du für relevant hältst.
  • Du löst alle Probleme auf einmal, und dein Leser sieht keinen Grund mehr, später bei dir zu kaufen.

So machst du es besser

  • Löse maximal ein Problem.
  • Lass am Ende genug Fragen offen, damit du weitere sinnvolle Produkte anbieten kannst.
  • Denk daran: Dein Freebie ist der Einstieg in deine Produktwelt.

Und ja, auch wenn du gerne gibst, darfst du dir erlauben, davon zu leben 😉. 📌 Ein großartiges Freebie ist eines, das wirklich nützlich ist und das Leben deiner Kunden ein kleines bisschen leichter macht. Mehr typische Stolpersteine findest du in meinem Beitrag Typische Anfängerfehler und dein Freebie wird zum Ladenhüter.

Das richtige Zuhause 🏡 für dein Freebie

Auch ein Freebie braucht ein Zuhause, wie herzlos wäre das sonst 😉. Dieses Zuhause heißt in der Fachsprache Landingpage. Dort platzierst du dein Anmeldeformular, baust die Seite verkaufspsychologisch auf, und los geht's mit dem Adressen-Sammeln.

Schnelle Auslieferung des Freebies

Dein Freebie muss sehr zügig ausgeliefert werden, denn niemand will minutenlang warten. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Per E-Mail: Dein E-Mail-Marketing-Tool verschickt direkt nach der Anmeldung den Link zum Download. Das ist die einfachste Lösung.
  • Über eine Kursplattform: Video- oder Minikurse lieferst du zum Beispiel über Memberspot oder ablefy aus. Achtung: Bei ablefy Create & Sell zählen auch kostenlose Zugänge als Mitglieder und können dich in eine höhere Preisstufe bringen (mehr dazu hier).
  • Direkt über Canva: Du erstellst dein eBook in Canva, bindest dort sogar Videos ein und verschickst den Teilen-Link in deiner Freebie-Mail.
  • Über Digistore24: Mit der Tresor-Funktion lieferst du Downloads wie PDFs oder Checklisten nach dem Eintragen aus.

📌 Der Dreh- und Angelpunkt rund um dein Freebie sollte immer dein E-Mail-Marketing sein!

Dein Freebie ist fertig erstellt: So geht es weiter

Automatisierte Auslieferung deines Freebies 🚀

Damit du dein Freebie nicht händisch verschicken musst, übernehmen E-Mail-Marketing-Tools wie ActiveCampaign oder MailerLite diesen Prozess komplett automatisiert. ✨

Nach dem Freebie-Download 🎯 geht es weiter!

Mach nicht den Fehler, dass nach dem Download Funkstille herrscht. Das Freebie ist das Eingangstor in deine Welt und soll am Ende zu einem Kauf führen. Dafür braucht es Vertrauen, und das baust du ganz automatisiert per E-Mail auf: mit einer Willkommenssequenz oder einem Freebie-Newsletter 💌.

Wie so eine Sequenz aussieht, worauf du achten solltest und wie viele E-Mails sinnvoll sind, findest du in meinem Beitrag Freebie E-Mail-Sequenz für mehr Umsatz und neue Newsletter-Leser, inklusive einer Willkommenssequenz mit Beispielen. 🎁

Mach dein Freebie sichtbar

Zum Schluss geht es um die Bewerbung: Platziere dein Freebie überall, in deiner Instagram-Bio, in deinen Beiträgen, als Titelbild auf LinkedIn und Facebook, in Gastartikeln und in deinem Podcast. Und nutze es gezielt vor deinem nächsten Launch, denn wie viele Kontakte du dafür brauchst, rechne ich dir in meinem Beitrag zur Launch-Planung vor.

Der Aufbau deiner eigenen E-Mail-Liste sollte mittel- bis langfristig für dich im Fokus stehen. Du kannst nicht früh genug damit anfangen.

Häufige Fragen zu Freebies

Was ist ein Freebie?

Ein Freebie, auch Lead Magnet genannt, ist ein kostenloses Angebot wie eine Checkliste, ein Quiz, eine Vorlage oder ein Mini-Kurs. Deine Leser bekommen es im Austausch gegen ihre E-Mail-Adresse. So baust du deine E-Mail-Liste auf.

Welches Freebie funktioniert heute am besten?

Formate mit schnellem, persönlichem Nutzen: Quiz, Rechner, Selbsttests, Vorlagen und Checklisten, die in 5 bis 15 Minuten ein erstes Ergebnis bringen. Lange PDFs mit allgemeinen Infos, die man auch bei ChatGPT oder Google findet, funktionieren kaum noch.

Wie erstelle ich ein Freebie?

Überleg zuerst, wer deine Zielgruppe ist, wie viel Zeit sie hat und was ihr schwerfällt. Entwickle dein Freebie dann rückwärts von deinem Hauptprodukt aus: Es löst genau ein Problem und führt logisch zu deinem Angebot. KI hilft beim Erstellen, deine Erfahrung macht es unverwechselbar.

Wo biete ich mein Freebie an?

Auf einer eigenen Landingpage mit Anmeldeformular, verlinkt in deiner Social-Media-Bio, in passenden Blogbeiträgen und in der Seitenleiste deiner Website. Ausgeliefert wird es am besten direkt per E-Mail.

Was passiert nach dem Download meines Freebies?

Dann geht es erst richtig los: Mit einer Willkommenssequenz aus etwa 6 E-Mails baust du Vertrauen auf und stellst nach ein paar Tagen dein Angebot vor. Wie das aussieht, zeige ich dir in meinem Beitrag zur Freebie-E-Mail-Sequenz.

Du hast Fragen zu deinen Freebie-Ideen, zum Funnel-Aufbau, zu Newslettern oder Willkommenssequenzen? Oder du hast einen Wunsch für einen nächsten Blogartikel? Dann freue ich mich von dir zu hören: hello@launchmanagerin.de